Aktuelle Nachrichten

Aventis

Keine Kündigungen bis 2007

30. April 2004: 

Aventis-Personalvorstand Heinz-Werner Meier verkündete am heutigen Freitag vor rund 5.000 Mitarbeitern, dass es nach der Übernahme durch den französischen Konzern Sanofi-Synthelabo bis Ende 2007 keine betriebsbedingten Kündigungen geben werde. Dies sowie die Zusicherung, den Forschungsstandort Frankfurt zu erhalten, sei in einem Beschäftigungspakt festgeschrieben worden.

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Gesundheitsreform

Zusatzkosten von 23 Euro pro Patient

29. April 2004: 

Nach ersten groben Schätzungen der Ersatzkassen hat die Gesundheitsreform jedem Kassenpatienten im ersten Quartal 2004 Zusatzkosten in Höhe von etwa 23 Euro beschert. Die Bild-Zeitung, die diese Zahlen veröffentlicht hat, stellte dieser Kostensteigerung eine Ersparnis von durchschnittlich lediglich 2 Euro infolge von Beitragssenkungen gegenüber.

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Hausarztmodell

Niedrige Krankenkassenbeiträge und freie Hausarzt-Wahl fördern Akzeptanz

28. April 2004: 

Die meisten Versicherten befürworten ein Hausarztmodell. Im Rahmen einer Studie der Bertelsmann Stiftung gaben 81 Prozent der Befragten an, dass sie sich eine hausarztzentrierte Versorgung gut vorstellen könnten. Bedingung war allerdings, dass sich dadurch die Krankenkassenbeiträge erheblich verringern.

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Gesetzliche Krankenversicherung

Arzneimittel-Ausgaben im 1.Quartal 2004 um 892 Millionen Euro gesunken

27. April 2004: 

Im 1. Quartal 2004 sind nach Mitteilung der ABDA die Arzneimittel-Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen um 16,8 Prozent bzw. 892 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken. Dabei war der Ausgabenrückgang im März mit 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat geringer als in den beiden vorangegangenen Monaten.

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Übernahme

Aventis empfiehlt Aktionären die Annahme der Sanofi-Offerte

26. April 2004: 

Aventis hat das verbesserte Übernahme-Angebot von Sanofi-Synthelabo in Höhe von 55,3 Milliarden Euro begrüßt und seinen Aktionären empfohlen, die Offerte anzunehmen. Damit endet die nur fünfjährige Geschichte des deutsch-französischen Unternehmens Aventis, das aus der Hoechst AG und der Rhone-Poulenc S.A. hervorgegangen war.

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Apothekenmarkt

Umsätze im März wieder gestiegen

23. April 2004: 

Nach den deutlichen Rückgängen im Januar und Februar dieses Jahres sind die Apothekenumsätze im März um 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, wie der Informationsdienstleister NDCHealth berichtet. Allerdings zeigt sich bezogen auf die Zahl der abgesetzten Packungen auch im März ein Rückgang um fast 6,8 Prozent.

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Krankenversicherung

Rürup entwickelt Mischkonzept zwischen Kopfprämie und Beitrag

22. April 2004: 

Professor Bert Rürup, Urheber des Kopfpauschalen-Modells, entwickelt ein politisch und wirtschaftlich praktikableres Konzept, das die Differenzen zwischen CDU und CSU zu diesem Thema beilegen könnte. Das neue Modell sieht nach einem Bericht des Magazins Stern eine Kombination aus einem Festbetrag und einem einkommensabhängigen prozentualen Beitrag vor.

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Hausarztmodelle

Fachärzte wollen mit facharztzentrierter Grundversorgung kontern

21. April 2004: 

Dem Vorhaben verschiedener Krankenkassen, den Hausarzt als Lotsen zu etablieren, will der Deutsche Facharztverband (DFV) nach einem Bericht der Ärzte Zeitung mit einem eigenen Facharztmodell begegnen. Der DFV-Vorsitzende Dr. Thomas Scharmann forderte die Fachärzte auf, sich lokal und regional zu vernetzen. Mit diesen facharztzentrierten Organisationsformen werde eine Primärversorgung auf höchstem Niveau geboten.

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OTC-Arzneimittel

Preise sind durchschnittlich um vier Prozent gestiegen

20. April 2004: 

Nach Berechnungen von IMS Health lagen die Preise in der Selbstmedikation für die Top 1.000 Handelsformen bei rezeptfreien Arzneimitteln im Februar 2004 im Durchschnitt um vier Prozent höher als im Vorjahresmonat. Damit wurden die Befürchtungen, dass es aufgrund der Preisfreigabe seit Januar 2004 zu einem „Preiskrieg“ zwischen den Apotheken kommen werde, bislang nicht bestätigt.

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AOK-Chef Ahrens

Hausarzt-Modell nur mit speziell geschulten Ärzten

19. April 2004: 

Wie etliche andere gesetzliche Krankenkassen arbeiten auch die bundesweit 17 Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) derzeit an einem Hausarztmodell. Dieses müsse, so Hans-Jürgen Ahrens, Vorsitzender des AOK-Bundesverbands, zu einer besseren Versorgung der Patienten führen. Dazu bedürfe es eines Netzes von Hausärzten, die für die zusätzlichen Qualitätsanforderungen geschult seien.

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Praxisgebühr

Bis zu 200.000 Kassenpatienten im Verzug

16. April 2004: 

Viele gesetzlich Versicherte haben auch dreieinhalb Monate nach Einführung der Praxisgebühr die beim Arztbesuch fälligen 10 Euro noch nicht bezahlt. So äußerte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) gegenüber der Bild-Zeitung, dass schätzungsweise 200.000 Kassenpatienten trotz Mahnungen ihre offenen Rechnungen nicht beglichen hätten.

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Zuzahlungen

Knapp eine Million Versicherte sind schon befreit

14. April 2004: 

Immer mehr gesetzlich Versicherte müssen dreieinhalb Monate nach Inkrafttreten des GKV-Modernisierungsgesetzes beim Arzt und in der Apotheke keine Zuzahlungen mehr leisten. Wie die Bild-Zeitung bei einer Umfrage bei AOK, Barmer, BKK, DAK und IKK erfuhr, sind derzeit mindestens 848.000 Versicherte befreit.

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Gesundheitsreform

Ärztepräsident Hoppe: Versorgung wird schlechter

13. April 2004: 

Nach Ansicht von Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe wird sich die medizinische Versorgung in Deutschland durch die Gesundheitsreform deutlich verschlechtern. Gegenüber der „Welt“ äußerte Hoppe, dass es für viele Behandlungen Wartelisten geben, zur Schließung von etlichen Kliniken kommen und der „Facharzt um die Ecke“ die Ausnahme sein werde.

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Hausarztmodell Rhein-Neckar erfolgreich angelaufen

12.000 Euro extra für jeden Arzt

08. April 2004: 

Das Hausarztmodell der AOK Rhein-Neckar verzeichnet nach vier Monaten Laufzeit großen Zuspruch: Bereits 3.000 Patienten haben sich bei den 111 teilnehmenden Ärzten eingeschrieben. Die Mediziner erwartet nach einem Bericht der Ärzte Zeitung ein Zusatzverdienst von 12.000 Euro pro Jahr für ihr Engagement im Netz.

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Karstadt-Quelle

Kein Interesse mehr an DocMorris

07. April 2004: 

Der Essener Handels-Konzern Karstadt-Quelle hat nach einem Bericht der Ärzte Zeitung kein Interesse an einem Einstieg bei DocMorris. Allerdings räumte Karstadt-Quelle-Sprecher Erich Jeske ein, dass der Konzern sich in einem „größeren Kreis“ befunden habe, der mit DocMorris verhandelt hat.

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Versandhandel

Karstadt-Quelle prüft Kauf von DocMorris

06. April 2004: 

Der Essener Warenhaus- und Versandhandelskonzern Karstadt-Quelle führt nach Informationen des Handelsblatts Gespräche über einen Einstieg bei DocMorris. Bislang seien die Verhandlungen allerdings an den zu hohen Preisvorstellungen der Risikokapitalgesellschaften 3i und Technonord gescheitert.

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Arzneimittelpreise

Saarland fordert Bericht von der Bundesregierung

05. April 2004: 

Der Ministerpräsident des Saarlands Peter Müller hat beim Bundesrat beantragt, die Bundesregierung zur Vorlage eines Berichts über die arzneimittelrechtlichen Auswirkungen des GKV-Modernisierungsgesetzes (GMG) aufzufordern. Besonderes Interesse hat Müller dabei an der Arzneimittelpreisgestaltung. Er kritisiert unter anderem, dass sich „der mit dem GMG erhoffte Preiswettbewerb bei den nichtverschreibungspflichtigen Arzneimitteln bislang nicht durchgesetzt hat.“

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Versandhandel

DocMorris steht zum Verkauf

02. April 2004: 

Die Versandapotheke DocMorris steht zum Verkauf, wie ein Vertreter der Beteiligungsgesellschaft 3i gegenüber dem Handelsblatt bestätigte. Zusammen mit dem Hamburger Risikokapitalgeber Technonord hält 3i zwei Drittel an DocMorris, das restliche Drittel gehört Unternehmensgründer Ralf Däinghaus und anderen Mitgliedern des Managements.

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Gesetzliche Krankenversicherung

Arzneimittelausgaben sinken im Februar um 304 Millionen Euro

31. März 2004: 

Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) lagen im Februar 2004 304 Millionen Euro und damit 18 Prozent unter den Ausgaben vom Februar 2003 – so eine Pressemeldung der ABDA. Insgesamt wurden im Arzneimittelsektor in den ersten beiden Monaten des Jahres 865 Millionen Euro eingespart.

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Gesundheitspolitik

Schröder: Begrenzung des Mehrbesitzes ist „grotesk“

30. März 2004: 

Die Regelung, dass Apotheker in Deutschland nur höchstens vier Geschäfte besitzen dürfen, ist „grotesk“ – so äußerte sich Bundeskanzler Gerhard Schröder am Montag vor der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung. Eine weitergehende Lockerung sei bei der Gesundheitsreform an der Opposition gescheitert. Dies habe mit freier Marktwirtschaft nichts zu tun, sondern es handle sich dabei um „klassische Klientelpolitik“.

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