Editorial

Alles in Butter?

Die Zahlen sehen nicht so schlecht aus: Gut 140.000 € Vor-Steuer-Gewinn aus rund 2,2 Mio. Euro Umsatz, je nach Einbeziehung der anrechenbaren Gewerbesteuer sieht es unter dem Strich noch etwas besser aus: Das bewegt sich weit oberhalb der Einkommen selbstständiger „Heilmittelerbringer“ wie Physio-/Ergotherapeuten oder Logopäden und ist nur wenig von den Gewinnen durchschnittlicher Haus- oder...

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AWA-Rückblick

Nachrichten in aller Kürze

Für viel Wirbel sorgt derzeit die FDP. Während in der Vergangenheit nicht wenige Apotheker Sympathien für die Liberalen hegten und diese als „Partei der Freiberufler“ wahrnahmen, dürfte ein aktueller Parteitagsbeschluss dies ändern: Die FDP beschloss, die Abschaffung des Fremdbesitzverbots für Apotheken in ihr Wahlprogramm zu schreiben. Initiiert hatte dies der Landesverband Bayern, diskutiert...

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AWA

Gripsgymnastik

„Gripsgymnastik“ mit dem AWA Ärzte sind das Lebenselixier der Apotheke – wohl dem, der entscheiden kann: Sie haben die Wahl, die Praxis in Ihrem Apothekenhaus an einen Hausarzt mit 1.500 „Scheinen“ (Behandlungsfällen pro Quartal) oder einen Neurologen mit 1.000 „Scheinen“ zu vermieten. Die Privatpatienten seien darin enthalten. Wen bevorzugen Sie? Lösung des Rätsels aus dem letzten AWA...

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Ärztestatistik 2016

Immer mehr Ärzte, aber …

Rund 378.600 Ärzte waren Ende 2016 berufstätig (+2,0 %). Selbst im ambulanten Bereich gab es ein Plus von 1,3 % auf 150.100. Die Zahl der „Arztsitze“ ist hingegen um 0,9 % auf 119.600 zurückgegangen, dafür haben die im ambulanten Bereich angestellten Ärzte um 10 % auf rund 32.300 zugenommen. Bei den Allgemeinärzten waren rund 500 weniger „Sitze“ zu verzeichnen, dafür gab es dort etwa ebenso viele...

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Apothekenumsätze 2016

Große werden größer

2,22 Mio. € netto setzte die durchschnittliche Offizinapotheke in 2016 um. 61 % erreichten diesen Wert jedoch nicht, gut 29 % blieben gar unter 1,5 Mio. €. Am anderen Ende erzielten aber 18,2 % mehr als 3,0 Mio. €, 6,9 % über 4,0 Mio. € und 3,4 % gar über 5 Mio. €. Knapp 30 % gehören der „gesunden gehobenen Mittelklasse“ im Bereich von 2,0 bis 3,0 Mio. € an. Die...

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Finanz- und Wirtschaftsdaten

Eckdaten auf einen Blick

Top-Indikationen OTC und Rx

Die „Kronjuwelen“ im Blick

Massenprodukte sprechen große Kundenkreise an und sind so für das Marketing interessant, jedoch eher ertragsschwach. Lukrative Erträge und die Existenzberechtigung der Apotheke speisen sich aus den Arzneimitteln. Ein klarer Fokus auf den Bedarf ist auch hier Trumpf.

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Umsatz, Rohgewinn und Kosten steigen im Gleichschritt

Externe Betriebsvergleichszahlen 2016

Das Betriebsergebnis der Apotheken war 2016 etwas besser als im Vorjahr. Eine positive Umsatzentwicklung wurde von höheren Wareneinsätzen und Personalkosten begleitet. 2017 könnten die Apotheken ähnlich abschließen – wenn nicht die Unsicherheit wegen des EuGH-Urteils wäre.

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Bildschirm statt Packung

Digitale Sichtwahl als möglicher Prozessvorteil

Zu den jungen Trends im Apothekenbau zählt die digitale Sichtwahl. Bei Präsentationen dazu stehen meist die Optik und das Marketing im Vordergrund. Doch die Folgen für die Arbeitsabläufe und für die Entwicklung der Lagerkennzahlen können noch größer sein.

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„Cannabis-Gesetzgebung“

Erfahrungen aus der Apothekenpraxis

Mit dem im März in Kraft getretenen Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften hat der Gesetzgeber die Möglichkeiten zur Verschreibung von Cannabisarzneimitteln erweitert. Das wirft einige Fragen in der Apothekenpraxis auf.

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Einstellungsgespräche

Die Kunst der Frage

Das schnelle Einschätzen und Kennenlernen im Bewerbungsgespräch ist eine Herausforderung. In kurzer Zeit, oft nur etwa einer Stunde, müssen Sie alles Wesentliche für Ihre Personalentscheidung in Erfahrung bringen. Einige Tricks und etwas Selbstreflexion helfen weiter.

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Das Arbeitszeugnis – Teil 3

Was Sie erwähnen dürfen und was nicht

Dürfen krankheitsbedingte Fehlzeiten, die Mitgliedschaft in der Gewerkschaft, übermäßiger Alkoholkonsum oder gar Straftaten im Zeugnis erwähnt werden? Was gilt bei gesundheitlichen Einschränkungen oder einer Schwerbehinderung?

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Steuer-Spartipp

Außergewöhnliche Belastungen: Heimunterbringung der Mutter

Müssen Angehörige in ein Alten- bzw. Pflegeheim, ist dies regelmäßig mit sehr hohen Kosten verbunden. Reichen die Mittel der betreuten Person nicht aus, werden nicht selten die Kinder zur Kasse gebeten. Ob bzw. in welcher Höhe solche Zahlungen dann steuerlich abzugsfähig sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen kommt ggf. ein Abzug als außergewöhnliche Belastungen in besonderen...

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Steuer-Spartipp

Betriebsausgaben: Das häusliche Arbeitszimmer des Apothekers

Der Betriebsausgabenabzug für das häusliche Arbeitszimmer ist stark eingeschränkt. Eigentlich besteht in einem ersten Schritt ein vollständiges Abzugsverbot für Aufwendungen, die durch ein häusliches Arbeitszimmer verursacht werden. Nur wenn dem Steuerpflichtigen für seine betriebliche/ berufliche Tätigkeit kein „anderer Arbeitsplatz“ zur Verfügung steht, kommt ein begrenzter Abzug von 1.250...

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