Editorial

Berechnen mit Berechnung

Das Erscheinen des Arzneiverordnungs-Reports wird alljährlich als großes Medienereignis inszeniert. Immense Einsparpotenziale werden aufgezeigt, diver­se Kostentreiber benannt und mehr oder minder sinnvolle Vorschläge zur Senkung der Arzneimittelausgaben gemacht. Doch auch die­ses Jahr zeigt sich wieder einmal, dass genau­e­res Hinschauen auf die Berechnungen im Arzneiverordnungs-Report lohnt –...

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Beratungs- und Abgabeterminal „visavia“

Verwaltungsgericht Karlsruhe verbietet Arzneimittelabgabe

In seinem Urteil vom 2. September 2008 hat das Verwaltungsgericht Karlsruhe (Aktenzeichen 11 K 4331/07 – nicht rechtskräftig) Klartext gesprochen: Die Abgabe von Arzneimitteln an einem computer­gesteuerten „visavia“-Apothe­kenautomaten in der Mannheimer Innenstadt ist nicht zulässig. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hatte dem Apotheker den Betrieb des Automaten untersagt. Seine dagegen...

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Zukunftsperspektiven für die Apotheke

Drei Fragen an Magdalene Linz

Magdalene Linz ist Präsidentin der Bundesapothekerkammer (BAK).

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Eckdaten auf einen Blick

Finanz-Spiegel

Arbeitnehmerseitige Kündigung

Kein Anspruch auf Bonuszahlung

Ein Mitarbeiter hat keinen Anspruch auf eine Bonuszahlung, wenn er von sich aus gekün­digt hat und in der Bonuszahlung eine Art Belohnung für die Betriebstreue zu sehen ist. Das geht aus einem kürzlich veröffentlichten Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Rheinland-Pfalz hervor (Urteil vom 24. April 2008, Aktenzeichen 11 Sa 87/08). Bei solchen Sonderzahlungen komme es nach Ansicht der Richter...

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Arzneiverordnungs-Report 2008

Gesetzliche Maßnahmen forcieren Anstieg der Arzneimittelausgaben

Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind 2007 deutlich gewachsen, eine wesentliche Ursache hierfür ist die Anhebung der Mehrwertsteuer. Allerdings lassen seltsame Berechnungen Zweifel an der Seriosität des Reports aufkommen.

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Apothekentypologie

Die unauffällige Apotheke

Schon äußerlich fallen zahlreiche Apotheken kaum auf. Dezent und zurückhaltend prä­sentieren sich auch viele Chefs. Genügt das in einer Zeit, die vom Berufsstand erlebbare Nachweise seiner Qualität fordert, um die Eigenständigkeit zu bewahren?

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Wettbewerbsverbot

Konkurrenz durch die eigenen Mitarbeiter

Der Traum des Apothekeninhabers ist der kompetente und von den Kunden geschätzte Filialleiter. Zum Albtraum wird dieser, wenn er in unmittelbarer Nähe zu seinem ehemali­gen Arbeitsplatz eine eigene Apotheke eröffnet und dabei auch noch die PTA mitnimmt.

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Wertpapier im Test

Lindt & Sprüngli Inhaber-Partizipationsschein

  Das Unternehmen Die Konditoren David Sprüngli-Schwarz und sein Sohn Rudolf Sprüngli-Ammann übernahmen 1836 eine kleine Zuckerbäckerei in der Züricher Altstadt und gründeten die Per­sonengesell­schaft „Sprüngli & Sohn“. 1845 begann die Firma mit der Herstellung von Qualitätsschokoladen und schon wenige Jahre später war das Interesse der Züricher „High Society“ so groß, dass der Betrieb...

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Sportzertifikate

Mit dem Meistertitel zur Rendite

Sportwetten sind in Deutschland aufgrund des immer noch bestehenden Glücksspielmono­pols des Staates ein heikles Thema. Eine Alternative bietet die Berliner Börse mit dem Segment „EventPLUS“, in dem Anleger Geld in ihren Lieblingsverein investieren können.

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Geldanlage ab 50

„Pflegeleichte“ Produkte als erste Wahl

Die Pläne für den Ruhestand sind meist vielfältig: Ob Hobby, Reisen oder das neue Auto – die Vorhaben wollen auch finanziert werden. Die rentable, vor allem aber sichere Geldanlage spielt daher gerade ab dem 50. Geburtstag eine bedeutende Rolle.

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Steuer-Spartipp

Kindergeld und Kinderfreibetrag: Suche nach einem Ausbildungsplatz

Für ein Kind zwischen 18 und 25 Jahren haben die Eltern unter anderem dann Anspruch auf Kindergeld bzw. den Kinderfreibetrag, wenn das Kind eine Berufsausbildung mangels Ausbildungsplatz nicht beginnen oder fortsetzen kann1). Es muss sich allerdings ernsthaft um einen Ausbildungsplatz bemühen und die objektiven Voraussetzungen für den gewählten Ausbildungsgang erfüllen. Die Eltern sind in diesen...

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Steuer-Spartipp

Grunderwerbsteuer: Einheitliches Vertragswerk

Beim Kauf von Grundstücken stellt die Grunderwerbsteuer einen nicht zu vernachlässigenden Kostenfaktor dar, weil sie in aller Regel gemäß den vertraglichen Vereinbarungen vom Käufer zu entrichten ist. Die Steuer beträgt 3,5 % und bemisst sich grundsätzlich nach der Gegenleistung – dem Kaufpreis. Berlin hat sich für einen erhöhten Steuersatz von 4,5 % entschieden. Hinweis: Kürzlich hat...

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