Editorial

Krankenkassen auf dem Wege der Besserung

In den ersten vier Monaten dieses Jahres haben die Ärzte deutlich weniger zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet als vor Jahresfrist. Schrieben die Ärzte bis einschließlich April letzten Jahres noch fast 280 Millionen Packungen auf Kassenrezepte, so waren es im gleichen Zeitraum 2004 nur noch knapp 205 Millionen. Das entspricht einem Rückgang von nahezu 27%. NDCHealth, ein...

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Aktives Marketing

Neue Kunden gewinnen mit der Apotheken Umschau

Kennen Sie die Situation? Jemand, den Sie vorher noch nie gesehen haben, betritt Ihre Apotheke und fragt nach der Apotheken Umschau, oder bedient sich selbst, wenn Sie das Magazin offen anbieten. Das Beste wäre jetzt natürlich, die unbekannte Person anzusprechen, und sie mit ein paar verbindlichen Worten zu bedenken. Kurzum, ihr das Gefühl zu geben: „In dieser Apotheke bist du bestens...

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Zuzahlungen im europäischen Vergleich

Deutschland im Mittelfeld

Wie eine Studie des Augsburger Instituts Basys ergab, steigt in Deutschland der Anteil der Zuzahlungen an der Finanzierung der Gesundheitsausgaben (ohne Langzeitpflege) infolge des GMG voraussichtlich von 5,2% auf 7,2%. Damit liegt Deutschland weiterhin unter dem Durchschnitt von 8,1% der fünf Nachbarländer Österreich, Frankreich, Niederlande, Schweiz und Dänemark. Die Zuzahlungsbelastung – auf...

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Finanz-Spiegel

Eckdaten auf einen Blick (06/2004)

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!Eine ausführliche Darstellung des Finanz-Spiegels finden Sie

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In Deutschland nicht zugelassene Arzneimittel

Keine Kostenübernahme

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) muss nicht für Arzneimittel aufkommen, denen die erforderliche deutsche oder eine EU-weite Zulassung fehlt. Das gilt auch dann, wenn eine in Deutschland ausgesprochene Versagung der arzneimittelrechtlichen Zulassung noch nicht rechtskräftig ist. Zu diesem Ergebnis kam der 1. Senat des Bundessozialgerichts (BSG) im Urteil vom 18. Mai 2004...

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Pflegeversicherung

Höhere Beiträge für Kinderlose?

Nach Plänen des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung soll es nun doch eine Erhöhung der Beiträge zur Pflegeversicherung für Kinderlose geben. Entsprechend den Vorgaben durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 3. April 2001 (Aktenzeichen 1 BvR 1629/94) soll vom 1. Januar 2005 an der Beitragsanteil für kinderlose Versicherte um 0,25...

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Prävention

Kassen sollen Stiftung finanzieren

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt will die Gesundheitsvorsorge in Deutschland verbessern. Um Maßnahmen zur Prävention zu fördern, will sie eine nationale „Stiftung Prävention“ gründen. Nach einer Anlaufphase soll diese Stiftung mit jährlich 140 Mio.€ ausgestattet werden. Damit sollen bundesweite Modellprojekte zur Gesundheitsförderung und...

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Kaskoversicherung

Vorschäden am Pkw offenbaren

Macht ein Pkw-Besitzer gegen seine Vollkaskoversicherung Schadensersatzansprüche aus einem Vandalismusschaden geltend, dann muss er nicht nur den Sachverhalt wahrheitsgemäß angeben, sondern er hat auch die von der Versicherung gestellten Fragen zu reparierten und unreparierten Vorschäden sowie nach Schäden beim Vorbesitzer vollständig und lückenlos zu...

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Handynummer am Auto

Kein Schutz vor Abschleppung

Das bloße dauerhafte Anbringen der Handynummer des Fahrzeughalters an der Windschutzscheibe schützt nicht davor, dass das verbotswidrig abgestellte Auto abgeschleppt wird. Denn zwischen dem bloßen Anbringen der Handynummer an der Windschutzscheibe und der konkreten verbotswidrigen Parksituation besteht kein erkennbarer Zusammenhang. Zudem gibt dieser Aufkleber keinen Hinweis...

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Behandlungsfehler

Beweislastumkehr bei Gesundheitsschäden

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen bei groben Behandlungsfehlern patientenfreundlicher gestaltet. In seinem Urteil vom 27. April 2004 (Aktenzeichen VI ZR 34/03) hat der VI. Zivilsenat des BGH Folgendes deutlich herausgestellt: Ein grober Behandlungsfehler, der geeignet ist, einen Schaden herbeizuführen, führt grundsätzlich zu einer...

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Preispolitik in der Apotheke (Teil 1)

Strategische Planspiele

Die Rezeptzahlen gehen zurück, Arztpraxen sind spürbar leerer: Die Gesundheitsreform wirkt – vorerst nur? – stärker als gedacht. Wachstum scheint nur noch auf Kosten der Konkurrenz möglich. Kommt jetzt doch die Stunde der Preiskämpfe?

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Bewertung von Apotheken (Teil 4)

Das Ertragswertverfahren

Das Ertragswertverfahren wurde in den bisherigen Teilen dieser Artikelserie als das einzig anerkannte Verfahren der Unternehmensbewertung beschrieben. Nachfolgend stellen wir die Einzelheiten dieses Bewertungsverfahrens dar und erläutern sie.

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Wertpapier im Test

Deutsche Börse-Aktie

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!Das UnternehmenDie Geschichte der Deutschen Börse AG reicht zurück bis in das Jahr 1585, als 82 Kaufleute anlässlich der Frankfurter Herbstmesse den Wert von neun Münzsorten im Rahmen einer wechselseitigen Vereinbarung festlegten und regelmäßige Handelstreffen vereinbarten. In den folgenden Jahrhunderten wurde der Handel auf Obligationen und Wechsel, ab...

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Wertpapiere

Depot-Check vor dem Urlaub

Den „schönsten Wochen des Jahres“ sehen viele Anleger mit gemischten Gefühlen entgegen: Wird das Depot nach dem Urlaub unliebsame Überraschungen bergen? Doch es gibt Möglichkeiten, schon zu Hause oder aus den Ferien die Weichen richtig zu stellen.

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Bausparen

Keine Zusatzkosten bei vorzeitiger Umschuldung

Angesichts schwindender Erträge im Stammgeschäft versuchen Bausparkassen und andere Finanzdienstleister zunehmend, ihre Kunden mit brisanten Neuregelungen zur Kasse zu bitten. Nicht jede Bestimmung hält jedoch der gerichtlichen Überprüfung stand.

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Zinsbesteuerung

Die Schlupflöcher werden nur verengt

Zum 1. Januar 2005 soll sie in Kraft treten, doch bereits jetzt wanken die Fronten: Bei der angestrebten einheitlichen Zinsbesteuerung auf europäischer Ebene herrscht keineswegs die noch vor Jahresfrist stolz präsentierte Einstimmigkeit.

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Steuer-Spartipp

Kapitaleinkünfte: Zinsbesteuerung verfassungswidrig?

Das Bundesverfassungsgericht hatte den Gesetzgeber bereits 1991 aufgefordert, die damals bestehenden Ungleichheiten bei der Besteuerung der Zinseinkünfte spätestens zum 1. Januar 1993 zu beseitigen1). Dieser hatte daraufhin mit dem Zinsabschlaggesetz reagiert, das pünktlich zum 1. Januar 1993 in Kraft getreten war. Weil aber im Zusammenhang mit der Einführung dieses Gesetzes keine geeigneten...

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Steuer-Spartipp

Steuererstattungszinsen: Einkünfte aus Kapitalvermögen

Steuernachforderungen und Steuererstattungen werden mit 0,5% pro Monat verzinst1). Der Zinslauf beginnt (erst) 15 Monate nach Ablauf des maßgeblichen Kalenderjahrs. Nach dieser Frist können sich allerdings diejenigen Steuerpflichtigen, die eine Steuererstattung erwarten, auf eine – gemessen am derzeitigen Kapitalmarktniveau – attraktive Verzinsung von immerhin 6% p.a. freuen. Die Freude wird...

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