Gesamtdeutschland, alte und neue Bundesländer

Indexzahlen (2002/01)

Diskussionen um mögliche Kostensenkungen im Gesundheitswesen sorgen in den Medien immer wieder für Schlagzeilen. Eines erscheint dabei sicher: Die staatlichen Sparmaßnahmen werden auch in den kommenden Jahren die Geschäftsentwicklung der Apotheken nachhaltig beeinflussen. Entsprechend vorsichtig sollte gerade jetzt bei den Ausgaben kalkuliert werden.

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Versandhandel, Dispensierrecht und freie Preise

Sachverständigenrat fordert grundlegende Umwälzungen im Apothekenwesen

Der Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen empfiehlt in seinem kürzlich erschienenen Addendum zum Gutachten 2000/2001 radikale Umwälzungen im Apothekenwesen. Falls die Politik diesen Ratschlägen folgt, müssen sich die Apotheken auf Versandhandel, Dispensierrecht und Freigabe der Preise von nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln einstellen.

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Gesetzliche Sozialversicherung

Neue Grenzwerte ab 2002

Seit dem 1. Januar 2002 gibt es wieder zahlreiche Änderungen in der gesetzlichen Sozialversicherung. Neben den gewohnten regelmäßigen Anpassungen der Bemessungsgrenzen und Grenzwerte ist in diesem Jahr auch deren Umrechnung auf den Euro zu beachten. Das macht im ersten Jahr den Vergleich mit den DM-Werten des Vorjahres etwas umständlicher.

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Gesetzliche Sozialversicherung

Neues Krankenkassenwahlrecht

Seit dem 1. Januar 2002 gilt das neue Wahlrecht unter den gesetzlichen Krankenkassen. Einerseits ermöglicht es eine größere Flexibilität, andererseits bindet es aber den Versicherten auch länger als bisher an seine gewählte Kasse. Zudem wurde der Wechsel stärker formalisiert.

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Bankverhandlungen

Rechtzeitig vorbereiten bringt Erfolg

Verhandlungen mit Banken und Sparkassen sind vielfach ebenso misslich wie erfolglos. Nach einem alten Bonmot verleihen Bankiers Regenschirme besonders gern, wenn die Sonne scheint. Damit Ihre Hausbank auch bei Regen und schwerem Wetter den Schirm über Sie hält, sollten Sie die dafür notwendigen Gespräche mit der Bank nur bestens vorbereitet führen. Worauf Sie dabei achten sollten, um ein...

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EDV in der Apotheke

Was tun gegen Computer-Viren?

Wir befinden uns im Zeitalter der Information und die Nutzung des Computers wird dabei immer selbstverständlicher. Er ist für zahlreiche Menschen bereits unverzichtbar und verwahrt für viele ihre Informationen und Unterlagen, die üblicherweise im Aktenschrank stehen. Die einzige Gefahr die den Akten im Schrank droht, ist wahrscheinlich die Vernichtung oder Beschädigung durch Feuer oder Wasser....

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Ordnung ist die halbe Information

Aufbewahren der AWA-Ausgaben

Der „AWA – Aktueller Wirtschaftsdienst für Apotheker“ enthält vielfach Informationen, die über den Tag hinaus Bedeutung behalten. Als Beispiel sei unsere Artikelserie in den AWA-Ausgaben September 2001 bis November 2001 „Kundenbindung durch Beratung“ genannt. Aber auch unsere Hinweise auf Steuersparmöglichkeiten in jeder AWA Ausgabe finden – zu Recht – große Aufmerksamkeit – interessanterweise...

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Schon wieder Neues im Steuerrecht

Steueränderungsgesetz 2001

Am 30. November 2001 hat der Bundesrat dem Gesetzesbeschluss des Bundestags vom 9. November 2001 zum Steueränderungsgesetz 2001 zugestimmt. Mit diesem Gesetz werden vorrangig folgende Ziele verfolgt

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Steuer-Spartipps

Geschlossene Immobilienfonds

Geschlossene Immobilienfonds sind vermögensverwaltende Gesellschaften, die in der Rechtsform der Personengesellschaften (Gesellschaft bürgerlichen Rechts oder Kommanditgesellschaft) auftreten. Die Anteilsinhaber sind wirtschaftliche Eigentümer der Grundstücke und beziehen die Erträge aus dem Immobilienfonds als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, sofern nicht die Zugehörigkeit zu anderen...

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Steuer-Spartipps

Wohneigentum-Förderung: Unentgeltliche Überlassung

Der Anspruch auf Eigenheimzulage besteht – neben weiteren Voraussetzungen – nur für Kalenderjahre, in denen der Anspruchsberechtigte die Wohnung zu eigenen Wohnzwecken nutzt. Eine Nutzung zu eigenen Wohnzwecken liegt dabei auch vor, wenn eine Wohnung unentgeltlich an einen Angehörigen im Sinn des § 15 Abgabenordnung zu Wohnzwecken überlassen wird (§ 4 Eigenheimzulagengesetz).Begünstigte...

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Steuer-Spartipps

Berücksichtigung von Kindern: Berechnung der Einkunftsgrenze

Für ein Kind, das das 18. Lebensjahr vollendet hat, steht das Kindergeld oder der Kinderfreibetrag bekanntlich nur zu,wenn – neben weiteren Voraussetzungen – seine Einkünfte und Bezüge, die zur Bestreitung des Unterhalts oder der Berufsausbildung bestimmt oder geeignet sind, nicht mehr als 7.188 € im Kalenderjahr betragen (§ 32 Absatz 4 Satz 2 Einkommensteuergesetz).Eigene EinkünfteEinkünfte...

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Steuer-Spartipps

Lebenspartner/in als Haushaltshilfe

Erwachsen einem Steuerpflichtigen Aufwendungen durch die Beschäftigung einer Hilfe im Haushalt, so können diese bis zu folgenden Höchstbeträgen vom Gesamtbetrag der Einkünfte abgezogen werden (§ 33a Absatz 3 Satz 1 Einkommensteuergesetz): 624 € im Kalenderjahr, wenn a) der Steuerpflichtige oder sein nicht dauernd getrennt lebender Ehegatte das 60. Lebensjahr vollendet hat oder b) wegen Krankheit...

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Steuer-Spartipps

Erbschaft- und Schenkungsteuer: Verfassungswidrigkeit der Bewertung

Die vom Bundesfinanzminister eingesetzte Bund-Länder- Kommission hat in ihrem Abschlussbericht gefordert, dass Grundbesitz bei der Erbschaftsteuer mindestens mit 80 % seines Verkehrswerts angesetzt werden soll. Bei einer Verwirklichung dieser Forderung wäre es zu einer Erhöhung der Erbschaftsteuer (Schenkungsteuer) ab 2002 gekommen. Die steuerrechtlich anzusetzenden Grundbesitzwerte wurden jedoch...

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Wertpapier im Test

Stada-Aktie

Das Unternehmen Seine historischen Wurzeln hat der Stada- Konzern in einer im Jahr 1895 in Dresden gegründeten Apothekergenossenschaft. Nach dem zweiten Weltkrieg erfolgte der Neuanfang zunächst in Essen und Tübingen. Im Jahr 1956 zog die Stada dann an den heutigen Standort Bad Vilbel um. Das Warenzeichen „Stada“, das bekanntlich für „Standardpräparate Deutscher Apotheker“...

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Aktienmarkt

Rückblick 2001 und Ausblick 2002

Wenig Freude hatten Anleger, die sich im vergangenen Jahr an den Aktienmärkten engagiert hatten: Die bereits im Frühjahr 2000 begonnene Baisse setzte sich in verstärktem Umfang fort. Neben Technologiewerten standen jetzt insbesondere auch konservative Standardtitel massiv unter Druck. Wesentlich günstiger sind die Perspektiven für 2002 – allerdings nur dann, wenn es im aktuellen Terrorkonflikt zu...

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Aktien

Beurteilung der 30 Dax-Werte 2002/1

Das Jahr 2001 hat es bewiesen: Die Geldanlage in Aktien ist nicht einfach. Entscheidend ist einerseits ein möglichst optimales Timing, andererseits aber auch die richtige Auswahl der Titel. Denn auch in einer fallenden Börse werden manche Papiere erheblich steigen und auch in einer Hausse wird es überraschende Verlierer geben. In regelmäßigem Turnus beleuchten wir daher die 30 Einzelwerte, die im...

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Discountbroker

Mit neuen Angeboten zurück zum Erfolg

Die Geldanlage muss nicht teuer sein: Investoren, die auf den mehr oder minder umfassenden Service der Filialbanken verzichten, können ihre Wertpapiere über einen Discountbroker zu oftmals erstaunlich günstigen Konditionen ordern. Allerdings lohnen sich Vergleiche, denn Discounter ist nicht gleich Discounter.

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Bundesschuldenverwaltung

Schatzbriefe per Mausklick

Die Bundesschuldenverwaltung, zuständig für die Führung von Schuldbuchkonten, gibt sich zunehmend fortschrittlich: Nicht nur die Depots können seit dem 1. November 2001 elektronisch via Internet eingesehen werden, auch Aufträge lassen sich online erteilen. Damit wird das – kostenfrei geführte – Staatskonto auch für engagierte Anleger zu einer interessanten Alternative.

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Der authentische Fall

Zinsbindungen und Kreditlaufzeiten

Banken und Sparkassen wollen immer nur Ihr „Bestes“ – nämlich Ihr Geld. Sie entwickeln ungeahnte Kreativität, um dieses Ziel zu erreichen. In loser Folge berichten wir über Fälle, in denen die Interessen-Abwägung zwischen der Bank und ihrem Kunden zu Lasten des Letzteren ausging. Heute: Zinsbindungen und Kreditlaufzeiten.

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Gesetzliche Krankenversicherung

Beiträge von Leistungen aus einer Lebensversicherung

Ein böses Erwachen erleben freiwillig versicherte Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen, wenn ihre Kapital-Lebensversicherung fällig wird: Die Leistungen werden oftmals zur Beitragsfestsetzung in der gesetzlichen Krankenversicherung herangezogen. Davon ausgenommen bleiben allerdings Altverträge, die vor In-Kraft-Treten der einschlägigen Bestimmungen im SGB V bzw. einer entsprechenden Satzung der...

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Finanzplanung für den Ruhestand

Sicherheit contra Rendite

Auch der Umgang mit Geld will gelernt sein. Nach zwei Beiträgen über die richtigen Vermögensstrategien für Jugendliche (AWA-Ausgabe November 2001, Seite 34 bis 38) und Erwachsene (AWA-Ausgabe Dezember 2001, Seite 35 bis 38) zeigen wir Ihnen heute, welche Finanzplanungen für den Ruhestand sinnvoll sind.

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Kurz Informiert:
Urteile – Hinweise – Empfehlungen

Computermissbrauch in der Firma

Arbeitnehmern, die mit privaten Dateien an Computern und Druckern ihrer Arbeitgeber arbeiten, kann deswegen grundsätzlich die fristlose Kündigung ausgesprochen werden. Voraussetzung ist jedoch, dass dies in einem erheblichen Umfang geschieht, dadurch der Betriebsablauf gestört wird und die Arbeitnehmer ihre Pflichten grob vernachlässigen. Solche gewichtigen Gründe sah das Arbeitsgericht nicht in...

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