Gesamtdeutschland, alte und neue Bundesländer

Indexzahlen (2001/03)

Regelmäßig veröffentlichen wir an dieser Stelle die wichtigsten Preisindizes des Statistischen Bundesamtes, die häufig Grundlage für die Festlegung der Miete bei Gewerbemietverträgen sind. Die Überprüfung bestehender Verträge wird damit ganz einfach.Zu unterscheiden ist zunächst, ob der Mietvertrag eine Anpassung nach einem bestimmten Punktewert oder – dies wird die Regel sein – nach einer...

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Bewertung sowie Kauf und Verkauf von Apotheken

Einfluss der Unternehmenssteuerreform ab 2001

In den AWA-Ausgaben Mai 1999 bis März 2000 sowie September 2000 haben wir in zwei Artikelserien über die Bewertung von Apotheken und die rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen bei ihrem Kauf und Verkauf berichtet. Ab 1. Januar 2001 ist die Reform der Unternehmensbesteuerung aufgrund des Steuersenkungsgesetzes (StSenkG) und des Steuersenkungsergänzungsgesetzes (StSenkErgG) wirksam. Nachfolgend...

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Einführung des Euro

Buchführungsumstellung auf den Euro – für abweichende Wirtschaftsjahre schon in 2001

Die DM ist ein Auslaufmodell. Wir kommen nicht umhin, uns an den Euro – die Währung ohne Staat – zu gewöhnen. Spätestens mit der Nutzung des Euro-Bargeldes ab 1. Januar 2002 ist dies unumgänglich und bis dahin sind es nur noch zehn Monate. Vorbereitungen sollten getroffen und bestimmte Umstellungen auf den Euro müssen vollzogen werden. Bei Apotheken mit abweichendem Wirtschaftsjahr gibt es...

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Wichtige Gerichtsentscheidung

Rückrufrecht des Arbeitgebers aus dem Urlaub

Der Bundesrahmentarifvertrag für Apothekenmitarbeiter (BRTV) geht zwar davon aus, dass ein Mitarbeiter „im Interesse des Betriebes“ seinen Urlaub unterbrechen muss (§ 11 Abs. 8 BRTV), der Apothekenleiter also insoweit ein Rückrufrecht hat. Dies ist aber nur in engen Genzen zulässig. Für den gesetzlichen Urlaubsanspruch von 24 Werktagen besteht kein Rückrufrecht des Apothekenleiters. Ein...

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Die Apotheke im Internet

Gestaltung Ihrer Homepage – Tipps aus rechtlicher Sicht

Die Möglichkeiten des Internets und im Internet sind vielfältig. Unter anderem erleichtert es den Informationsaustausch in einer Weise, die man sich vor kurzem noch nicht hat vorstellen können. Die Apothekerinnen und Apotheker wären schlecht beraten, wenn sie die Chancen, die das Internet bietet, nicht nutzen würden. Welche juristischen Grenzen dabei aber eingehalten werden müssen, damit der...

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Betriebsprüfung

Neue Größenklassen, Betriebsprüfungsordnung 2000, Großhandelsrabatte

Den Betriebsprüfer sieht jede Apothekerin und jeder Apotheker lieber gehen als kommen. Aber es hilft nichts: Mit diesem Kontrolleur des Finanzamts muss man sich abfinden. Die Befugnisse des Betriebsprüfers und das Procedere bei einer Prüfung sind u. a. in der Betriebsprüfungsordnung geregelt. Was es hier Neues gibt und worauf insbesondere bei Großhandelsrabatten zu achten ist, stellen wir...

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Steuer-Spartipps

1. Verlustverrechnung ab 1999 verfassungswidrig?

In der AWA-Ausgabe September 1999 haben wir auf den Seiten 14 bis 17 ausführlich über die neue Verlustverrechnung nach dem Steuerentlastungsgesetz 1999/2000/2002 berichtet. Die damit verbundene Einschränkung der Verlustverrechnung gilt ab dem Veranlagungszeitraum 1999.Neue Verlustverrechnung Bis 1998 konnten Verluste aus den unterschiedlichen Einkunftsarten – insbesondere aus Vermietung und...

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Steuer-Spartipps

2. Reisekosten: Ausschluss des Vorsteuerabzugs europarechtswidrig

Vorsteuerbeträge, die auf Reisekosten des Unternehmers und seines Personals entfallen, sind nicht abziehbar, soweit es sich um Verpflegungskosten, Übernachtungskosten oder um Fahrtkosten für Fahrzeuge des Personals handelt (§ 15 Absatz 1a Nr. 2 Umsatzsteuergesetz). Ein Vorsteuerabzug ist danach weder aus einzeln nachgewiesenen Reisekosten (z.B. aus Restaurantoder Hotelrechnungen) noch aus...

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Steuer-Spartipps

3. Anschaffungsnaher Aufwand

Zwischen Finanzverwaltung und Steuerpflichtigen ist es oft streitig, ob Aufwendungen für die Instandsetzung bzw. Modernisierung eines Gebäudes als Herstellungskosten oder Erhaltungsaufwendungen zu beurteilen sind.Herstellungskosten oder ErhaltungsaufwendungenHerstellungskosten erhöhen den bisherigen Gebäudewert und wirken sich nur über die Abschreibung steuermindernd aus. Erhaltungsaufwendungen...

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Steuer-Spartipps

4. Zinsen auf Steuernachforderungen und Steuererstattungen

Zinsen auf Steuernachforderungen können ab dem Veranlagungszeitraum 1999 nicht mehr steuermindernd geltend gemacht werden. Zinsen auf Steuererstattungen führen beim Steuerpflichtigen zu Einkünften aus Kapitalvermögen oder zu Einkünften anderer Art (§ 233a Abgabenordnung). Diese unterschiedliche steuerrechtliche Behandlung von Zinsen führt regelmäßig nicht zu einer sachlichen...

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Steuer-Spartipps

5. Spekulationsgeschäfte bei Wertpapieren

Die Spekulationsfrist bei Wertpapieren wurde durch das Steuerentlastungsgesetz 1999/2000/2002 von einem halben Jahr auf ein Jahr verlängert.Erweiterung der SpekulationsgeschäfteAußerdem erstrecken sich die Spekulationsgeschäfte auf Termingeschäfte, durch die der Steuerpflichtige einen Differenzausgleich oder einen durch den Wert einer veränderlichen Bezugsgröße bestimmten Geldbetrag oder Vorteil...

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Steuer-Spartipps

6. Berücksichtigung von Kindern: Versorgungs-Freibetrag und Sparer-Freibetrag

Für ein Kind, das das 18. Lebensjahr vollendet hat, steht das Kindergeld oder der Kinderfreibetrag bekanntlich nur zu, wenn – neben weiteren Voraussetzungen – seine Einkünfte und Bezüge, die zur Bestreitung des Unterhalts oder der Berufsausbildung bestimmt oder geeignet sind, nicht mehr als 13.500 DM im Kalenderjahr betragen (§ 32 Absatz 4 Satz 2 Einkommensteuergesetz).Eigene EinkünfteEinkünfte...

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Finanz-Spiegel

Eckdaten auf einen Blick 2001/03

Tabelle zum Artikel (pdf-Datei)

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Wertpapier im Test

DePfa Deutsche Pfandbriefbank AG-Aktie

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!Das UnternehmenDie DePfa Deutsche Pfandbriefbank AG – kurz DePfa-Bank – entstand im Jahr 1922 als gemeinnützige Grundkreditanstalt mit Pfandbriefprivileg unter dem Namen „Preußische Landespfandbriefanstalt“. Die große Wirtschaftskrise von 1930 blieb nicht ohne Wirkung auf die junge Bank. Allerdings hatte sich das neue Institut zwischenzeitlich bereits...

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Aktienanalyse

Beim Blick in die Zukunft sind auch Anlageexperten blind

Als die Aktie des Online-Auktionshauses ricardo.de im Frühjahr 2000 von zunächst 25 Euro auf über 200 Euro geklettert war, lautete das einschlägige Urteil der WestLB-Analysten: „Kaufen“. Anleger, die diesem Rat gefolgt waren, haben seitdem 97% ihres eingesetzten Kapitals verloren – es sei denn, sie sind rechtzeitig ausgestiegen. Aber auch die meisten anderen Kreditinstitute glänzen keineswegs...

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Investmentfonds

Die realen Renditen sind niedriger

Deutsche Kapitalanlagegesellschaften haben eine starke Lobby: Nicht nur Sparkassen und Banken loben die „ertragreiche“ Arbeit ihrer Tochtergesellschaften, auch zahlreiche Medien schwärmen in höchsten Tönen von den Erfolgen, die Anleger – angeblich – mit Fonds erzielen können. Bereitwillig werden die regelmäßig publizierten Wertentwicklungsübersichten nachgedruckt, nur wenige machen sich Gedanken...

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Investmentgesellschaften

Die Auslands-Töchter sind nicht mehr so schön

Ob Deka oder DWS, ADIG oder DIT – nahezu alle deutschen Kapitalanlagegesellschaften haben in den vergangenen Jahren den Weg in das steuerbegünstigte und diskrete Großherzogtum Luxemburg gefunden. Über 200 Mrd. DM haben deutsche Anleger in ausländischen Fonds deutscher Provenienz angelegt, die gleiche Summe dürfte – Schätzungen zufolge – noch einmal in „reinrassigen“ Auslandsfonds – etwa von...

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Bankgebühren

Neue Preismodelle für die Beratung

Bei Privatbanken längst üblich, wird die so genannte „Beratungsgebühr“ jetzt von immer mehr Geschäftsbanken eingeführt: Nach der Dresdner Bank propagiert derzeit die Deutsche Bank ein entsprechendes Preismodell. HypoVereinsbank und Commerzbank arbeiten nach eigenen Angaben an vergleichbaren Konzepten. Mehr noch als bisher sollten Anleger die Offerten prüfen.

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Wertpapierhandel

Der Sonntag wird zum Börsentag

Die deutschen Wertpapierbörsen sehen sich in ihrer Existenz bedroht. Diesmal ist es jedoch nicht der elektronische Handel über das von der Deutsche Börse AG initiierte System Xetra, sondern die Konkurrenz von Seiten der Banken und Finanzdienstleister, die für Sorgenfalten bei den Maklern der acht deutschen Präsenzbörsen sorgt. Außerbörsliche Handelssysteme sollen bald schon einen beträchtlichen...

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Außergewöhnliche Geldanlagen

Im Wein liegt Wahrheit und manchmal auch Gewinn

Ein guter Bordeaux-Wein ist längst nicht nur ein Genuss für Freunde edler Tropfen: Auch als Geldanlage wird er zunehmend geschätzt. Die Fondsgesellschaft Blue Capital GmbH, ein Unternehmen der HypoVereinsbank-Gruppe, hat unter dem Namen „Vinum 2000“ jetzt erstmals einen eigenen Wein-Investmentfonds aufgelegt. Von klassischen Fonds unterscheidet sich das neue Produkt jedoch grundlegend.

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Kraftfahrzeug-Versicherung

Die Mindestdeckungssummen sind oft unzureichend

Die Euro-Einführung zum 1. Januar 2002 erfordert auch zahlreiche Umstellungen bei bestehenden Gesetzen. Bereits jetzt wurden die Mindestversicherungssummen in der Kraftfahrzeug-Versicherung umgestellt. Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten müssen.

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Gerichtsurteile im Internet

Recht online

Die deutsche Gerichtsbarkeit ist kein „Buch mit sieben Siegeln“. Mussten interessante Urteile und Entscheidungen bisher mühsam – und teuer – auf dem Postweg angefordert werden, können Sie sich jetzt auch im Internet informieren.

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