Dass die FDP – trotzdem sie in den Medien als solche gehandelt wird – keine Partei der Apotheker (mehr) ist, mussten diese im vergangenen Jahr schmerzlich erfahren. Dass der FDP-Gesundheitsminister Daniel Bahr dagegen eine große Affinität zu seinen ärztlichen Wählern hat, wurde jetzt in einem Interview mit der Ärzte Zeitung deutlich. Dort äußerte er wörtlich: „Es ist unser Erfolg, dass erstmals...
In die Diskussion um die Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) ist offenbar Bewegung gekommen – gleichwohl kann noch keine Entwarnung in Sachen „Kiosk-Apotheke“ gegeben werden. So zumindest stellt sich die Lage nach den jüngsten Äußerungen der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Ulrike Flach dar. Denn während diese beim Neujahrsempfang der Apothekerkammer...
Prof. Dr. Burkhard Strobel lehrt als Senior-Professor an der Fachhochschule Worms Handelsmanagement und forscht speziell in den Bereichen Apothekenmanagement und Kooperationsmanagement.
Ein kranker Arbeitnehmer darf seinen Arzt frei wählen, so das Arbeitsgericht Frankfurt / Main (7 Ca 1549/11). Im betreffenden Fall hatte der Arbeitgeber im Arbeitsvertrag festgelegt, dass die Mitarbeiterin im Krankheitsfall einen bestimmten Arzt aufzusuchen und diesen zudem von seiner ärztlichen Schweigepflicht zu entbinden habe. Andernfalls würde sie während der Krankschreibung keine...
Wer heute nicht aufpasst, kann sich schnell in den Weiten und Tiefen der Informationsgesellschaft verlieren. Andererseits gibt es so viele wertvolle Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und zur Wissensvermittlung wie nie zuvor – doch die richtige Selektion ist wichtig.
Sortimente zu führen, die nicht in jeder Apotheke verfügbar sind – diesen Gedanken hat wohl schon jeder Apothekeninhaber einmal gehegt. Wer die Arbeit nicht scheut und entscheidende Kriterien bei der Festlegung seiner Strategie beachtet, kann langfristig sehr gut davon profitieren.
Inzwischen tauchen in deutschen Apotheken vermehrt Rezepte der neuen, in Großbritannien „ansässigen“ Online-Arztpraxis „dred.com“ auf. Im Apothekenalltag stellt sich nun die Frage, inwieweit solche Verschreibungen überhaupt beliefert werden dürfen.
Mit Aktien kann viel Geld verdient, aber auch viel Geld verloren werden. Das ist das Fazit des Börsenjahrs 2011, in dem sich der August zu einem „Crashmonat“ entwickelt hat. Dennoch konnten die meisten unserer „Kandidaten“ aus dem „Wertpapier im Test“ die Erwartungen erfüllen.
Mit dem Börsenjahr 2011 können „Rentenfans“ zufrieden sein – rund 7,8% Ertrag brachte ein gut sortiertes Anleihedepot, wobei sich besonders das erste Halbjahr erfolgreich entwickelte. Mittlerweile belastet jedoch der extreme Niedrigzins: Bundesanleihen bringen oft weniger als 1,0%.
Viele Versicherungskunden sind enttäuscht, wenn die meist jahrzehntelang geführte Kapitallebensversicherung fällig wird: Der Erlös ist oft weit niedriger als erwartet. Jeder Versicherte sollte seine Policen daher in regelmäßigem Turnus – am besten einmal jährlich – prüfen.
Die Aufwendungen für einen (Zivil-)Prozess konnten nach früherer Rechtsauffassung im Allgemeinen nicht als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden. Nur unter ganz besonderen Umständen (z.B. drohender Verlust der Existenzgrundlage oder Ehescheidung) kam ein Abzug in Betracht, sofern die Aufwendungen nicht ausnahmsweise als Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten zu beurteilen...
Für haushaltsnahe Dienstleistungen (einschließlich Pflege- und Betreuungsleistungen) gewährt der Gesetzgeber unter bestimmten Voraussetzungen eine direkte Steuerermäßigung von 20% der Aufwendungen, maximal 4.000 € pro Jahr. Handwerkerleistungen für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen werden ebenfalls mit 20% der Kosten, allerdings maximal 1.200 € pro Jahr...