Viele nehmen den Jahreswechsel zum Anlass, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und für das neue Jahr entsprechend zu planen. Was die Planungssicherheit anbetrifft, machen Ihnen als Apothekenleiter jedoch immer wieder aufs Neue die Gesundheitspolitik und diverse Akteure im Gesundheitswesen einen Strich durch die Rechnung. Und so wird auch 2012 für die Apotheken von etlichen...
Dass die FDP – trotzdem sie in den Medien als solche gehandelt wird – keine Partei der Apotheker (mehr) ist, mussten diese im vergangenen Jahr schmerzlich erfahren. Dass der FDP-Gesundheitsminister Daniel Bahr dagegen eine große Affinität zu seinen ärztlichen Wählern hat, wurde jetzt in einem Interview mit der Ärzte Zeitung deutlich. Dort äußerte er wörtlich: „Es ist unser Erfolg, dass erstmals...
In die Diskussion um die Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) ist offenbar Bewegung gekommen – gleichwohl kann noch keine Entwarnung in Sachen „Kiosk-Apotheke“ gegeben werden. So zumindest stellt sich die Lage nach den jüngsten Äußerungen der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Ulrike Flach dar. Denn während diese beim Neujahrsempfang der Apothekerkammer...
Ob in der Apotheke oder im privaten Umfeld: Jeder hat sich wohl schon einmal geärgert, dass ein anderer sich nicht an eine Vereinbarung gehalten hat. Nicht immer geschieht dies absichtlich, sondern Ihr Gesprächspartner ist sich vielleicht noch über Einzelheiten im Unklaren oder er hat unter Umständen einfach etwas anders auf- gefasst bzw. interpretiert, als Sie es gemeint haben. Schon der irische...
Die neue Apothekenbetriebsordnung wird nun wohl doch noch etwas länger auf sich warten lassen. Anders als vorgesehen, wurde der Entwurf dem Bundeskabinett nicht mehr am 20. Dezember 2011 vorgelegt. Die Zustimmung des Kabinetts könnte nun frühestens bei der für den 11. Januar 2012 geplanten ersten Kabinettssitzung im neuen Jahr erfolgen.Jammern ist nicht nur der sprichwörtliche Gruß der...
Der „AWA – Aktueller Wirtschaftsdienst für Apotheker“ enthält vielfach Informationen, die auch über den Tag hinaus Bedeutung behalten. Deshalb liegt es nahe, die einzelnen AWA-Ausgaben längere Zeit aufzubewahren. Hierfür eignet sich ein handelsüblicher Aktenordner, den Sie mit dem dieser AWA-Ausgabe beigelegten Rückenschild – passend zum Jahrgang 2012 – bekleben sollten. So können Sie...
Die diesjährige Interpharm, die vom 9. bis 11. März im Congress Center Messe Frankfurt stattfindet, bietet neben einem umfassenden pharmazeutischen Fachprogramm mit der Wirtschafts-Interpharm und dem Apothekenrecht-Tag wieder geballtes Wirtschafts- und Rechtswissen für Apothekenleiter – und solche, die es werden wollen.Mit den Konsequenzen des AMNOG für die Apotheken...
Die CDU / CSU hat offenbar ihr Herz für Apotheker (wieder-)entdeckt: In einem Positionspapier der Bundestagsfraktion kündigt sie an, den Vorschlag der ABDA zur Abschaffung von Pick-up-Stellen auf seine Verfassungskonformität zu prüfen und ggf. im Rahmen der AMG-Novelle umzusetzen. Zudem wird in dem Papier vorgeschlagen, als Ausgangsbasis für die Verhandlungen zum Apothekenabschlag für...
Prof. Dr. Burkhard Strobel lehrt als Senior-Professor an der Fachhochschule Worms Handelsmanagement und forscht speziell in den Bereichen Apothekenmanagement und Kooperationsmanagement.
Thomas Preis ist Vorsitzender des Apothekerverbandes Nordrhein e.V. sowie Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand des Deutschen Apothekerverbandes (DAV).
Ein kranker Arbeitnehmer darf seinen Arzt frei wählen, so das Arbeitsgericht Frankfurt / Main (7 Ca 1549/11). Im betreffenden Fall hatte der Arbeitgeber im Arbeitsvertrag festgelegt, dass die Mitarbeiterin im Krankheitsfall einen bestimmten Arzt aufzusuchen und diesen zudem von seiner ärztlichen Schweigepflicht zu entbinden habe. Andernfalls würde sie während der Krankschreibung keine...
Der „Bärenmarkt“ ist ein Begriff aus der Börsenwelt und steht für fallende Märkte. Die Apotheken stehen erkennbar unter Druck und befinden sich somit in einem Bärenmarkt. Was kann man von der Börse lernen, welche Fehler sollte man vermeiden und welche Chancen winken?
Ob in der Industrie, beim Staat oder in der Gesellschaft: Es werden häufig größere Summen bewegt, teils richtige Materialschlachten geschlagen – für oft erschreckend geringe Resultate. Der „Fortschrittsfalle“ und dem „abnehmenden Grenznutzen“ kann man aber clever begegnen.
Wer heute nicht aufpasst, kann sich schnell in den Weiten und Tiefen der Informationsgesellschaft verlieren. Andererseits gibt es so viele wertvolle Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und zur Wissensvermittlung wie nie zuvor – doch die richtige Selektion ist wichtig.
Der Begriff After-Sales-Service steht für Nachkauf-Service. Es handelt sich um Dienstleistungen eines Unternehmens, die der Kunde nach Abwicklung des Kaufs in Anspruch nehmen kann. Diese sind auch als Teilbereiche der Servicepolitik bzw. der Kundendienstpolitik zuzurechnen und werden partiell bewusst von anderen Dienstleistungen des Vertriebs abgegrenzt.In vielen Branchen umfassen...
Der Mitarbeiter hat im kurzen Informationsgespräch Verständnis signalisiert und sich engagiert gezeigt – nach einer Woche hat er aber die ihm gestellte Aufgabe immer noch nicht erledigt. Ist er zwangsläufig faul, überfordert oder erkennt er Ihre Autorität nicht an?
Sortimente zu führen, die nicht in jeder Apotheke verfügbar sind – diesen Gedanken hat wohl schon jeder Apothekeninhaber einmal gehegt. Wer die Arbeit nicht scheut und entscheidende Kriterien bei der Festlegung seiner Strategie beachtet, kann langfristig sehr gut davon profitieren.
Inzwischen tauchen in deutschen Apotheken vermehrt Rezepte der neuen, in Großbritannien „ansässigen“ Online-Arztpraxis „dred.com“ auf. Im Apothekenalltag stellt sich nun die Frage, inwieweit solche Verschreibungen überhaupt beliefert werden dürfen.
Ein wesentliches Element bei der Übergabe einer Apotheke an einen Nachfolger ist die „Veräußerung“ der Apotheker-Stammkunden-Beziehung, die durch eine Kundendatei, oft auch durch ein Kundenkartensystem verkörpert wird. Hier lauern etliche rechtliche „Fallstricke“.
Zu Beginn des neuen Jahres steht in vielen Apotheken wieder die Urlaubsplanung an. Gerade in größeren Apotheken ist es erforderlich, die Urlaubswünsche der Mitarbeiter frühzeitig zu kennen, um entsprechend planen zu können. Dabei gilt es jedoch einiges zu beachten.
Erheblichen Schwankungen war der Deutsche Aktienindex DAX im Jahr 2011 unterworfen. Dabei lassen sich auch unter den 30 Aktien aus dem DAX durchaus chancenreiche und weniger Erfolg versprechende Papiere selektieren. Die Tabelle (Sortierfolge: Kursveränderungen seit 01.01.2011) soll Ihnen die Entscheidung beim Kauf und Verkauf von DAX-Titeln etwas erleichtern. Handeln Sie jedoch...
Mit Aktien kann viel Geld verdient, aber auch viel Geld verloren werden. Das ist das Fazit des Börsenjahrs 2011, in dem sich der August zu einem „Crashmonat“ entwickelt hat. Dennoch konnten die meisten unserer „Kandidaten“ aus dem „Wertpapier im Test“ die Erwartungen erfüllen.
Rote Zahlen dominieren beim Rückblick auf die Aktienmärkte im Jahr 2011: Ein Minus von 15% beim Deutschen Aktienindex DAX, minus 18% beim Euro Stoxx 50 und lediglich beim amerikanischen Dow-Jones-Index ein mageres Plus von 5% prägen das Bild.
„Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen“ – so lautet eine alte Börsenregel. Doch die meisten Anleger realisieren bereits kleinste Gewinne, bleiben jedoch in Verlustpositionen dauerhaft engagiert. Wer auf Basis konkreter Zahlen investiert, wird langfristig größeren Erfolg haben.
Mit dem Börsenjahr 2011 können „Rentenfans“ zufrieden sein – rund 7,8% Ertrag brachte ein gut sortiertes Anleihedepot, wobei sich besonders das erste Halbjahr erfolgreich entwickelte. Mittlerweile belastet jedoch der extreme Niedrigzins: Bundesanleihen bringen oft weniger als 1,0%.
Man muss keine fundierten Börsenkenntnisse haben, um eine ähnliche Wertentwicklung wie der Deutsche Aktienindex DAX zu erzielen: Unser bereits 1997 entwickeltes AWA-Musterdepot stellt eine „pflegeleichte“ Form der Geldanlage dar, die jeder problemlos nachvollziehen kann.
Wer für Frühjahr 2012 einen Neuwagenkauf plant, sollte jetzt handeln: Drei bis sechs Monate Lieferzeit müssen derzeit bei den gängigen Fahrzeugtypen einkalkuliert werden. Doch nicht nur Technik und Ausstattung erfordern eine sorgfältige Planung, sondern auch die Finanzierung.
Stirbt ein naher Angehöriger, müssen die Hinterbliebenen etliches organisieren – von der Leichenschau über die Begräbnisformalitäten bis zur Haushaltsauflösung. Und auch bei den Versicherungen gibt es manche Sonderregelungen, einige Verträge gelten über den Tod hinaus.
Viele Versicherungskunden sind enttäuscht, wenn die meist jahrzehntelang geführte Kapitallebensversicherung fällig wird: Der Erlös ist oft weit niedriger als erwartet. Jeder Versicherte sollte seine Policen daher in regelmäßigem Turnus – am besten einmal jährlich – prüfen.
Ob Stromtarif, Versicherungspolice, Flüge oder Flachbildfernseher: Im Internet kann man heute alles kaufen. Doch die Preise sind oft extrem unterschiedlich. Hilfe bieten Vergleichsportale wie CHECK24, swoodoo oder Idealo, die die vermeintlich günstigsten Preise nennen.
Weil das früher geltende Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht als verfassungswidrig eingestuft wurde, hat der Gesetzgeber mit Wirkung ab 2009 die Erbschaft- bzw. Schenkungsteuer reformiert1). Auch gegen das „neue“ Recht wurden schnell Bedenken angemeldet und Verfassungsbeschwerden eingereicht2). Das Bundesverfassungsgericht hat diese jedoch nicht zur Entscheidung angenommen, weil die...
Die Aufwendungen für einen (Zivil-)Prozess konnten nach früherer Rechtsauffassung im Allgemeinen nicht als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden. Nur unter ganz besonderen Umständen (z.B. drohender Verlust der Existenzgrundlage oder Ehescheidung) kam ein Abzug in Betracht, sofern die Aufwendungen nicht ausnahmsweise als Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten zu beurteilen...
Steuererstattungen und Steuernachzahlungen werden bereits seit vielen Jahren mit monatlich 0,5% (= 6% / Jahr) verzinst. Diese sog. Vollverzinsung beginnt nach Ablauf einer 15-monatigen Karenzzeit und endet mit Wirksamkeit der Steuerfestsetzung. Deshalb beginnt z.B. der Zinslauf für Einkommensteuererstattungen bzw. -nachzahlungen des Veranlagungszeitraums 2010 am 1. April...
Für haushaltsnahe Dienstleistungen (einschließlich Pflege- und Betreuungsleistungen) gewährt der Gesetzgeber unter bestimmten Voraussetzungen eine direkte Steuerermäßigung von 20% der Aufwendungen, maximal 4.000 € pro Jahr. Handwerkerleistungen für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen werden ebenfalls mit 20% der Kosten, allerdings maximal 1.200 € pro Jahr...
Mit dem Jahresbeginn 2012 spielt der frühere Jahresgrenzbetrag von zuletzt 8.004 € für eigene Einkünfte und Bezüge beim Kindergeld für Volljährige keine Rolle mehr1). Der Anspruch besteht künftig insbesondere dann, wenn volljährige Kinder, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, eine erste Berufsausbildung absolvieren. Findet eine Ausbildung bzw. ein Studium nach bereits...
Der Gesetzgeber hatte den Abzug von Kosten für die erstmalige Berufsausbildung (einschließlich Erststudium) bereits seit 2004 eingeschränkt. Danach sollte lediglich ein Sonderausgabenabzug von maximal 4.000 € / Jahr möglich sein. Zwischenzeitlich hat der Bundesfinanzhof (BFH) klargestellt, dass nicht nur die Kosten für ein Studium im Anschluss an eine erstmalige Berufsausbildung als...