Die Drogeriemarktketten – allen voran „dm“ – zeigen reges Interesse am Arzneimittelmarkt. Die Gefahr, die hiervon für die Apotheken ausgeht, sollte keinesfalls unterschätzt oder gar verharmlost werden. Allerdings sollte man auch nicht kopflos und unüberlegt handeln und sein Heil etwa im überstürzten Beitritt zu einer der zahlreichen Kooperationen suchen.
Denn vor jedem Handeln sollte erst...
Versandhändler müssen nach zwei Urteilen des Bundesgerichtshofs vom 4. Oktober 2007 (Aktenzeichen I ZR 143/04 und I ZR 22/05) bei ihren Angeboten deutlich auf Lieferkosten und Mehrwertsteuer hinweisen. Allerdings dürfen die Anforderungen an die Informationspflichten des Handels nicht überspannt werden.
Bei Bestellungen über das Internet müssten die Angaben nicht auf derselben Webseite wie...
Die gesetzlichen Krankenversicherungen dürfen seit 1. April 2007 Wahltarife u.a. für die Erstattung von Phytotherapeutika anbieten. Das Interesse ist groß: So ergab eine im Auftrag des Komitees Forschung Naturmedizin (KFN) e.V. durchgeführte Infratest-Umfrage, dass es für 62% der Versicherten wichtig ist, dass ihre Krankenkasse einen entsprechenden Wahltarif anbietet. Fast jeder Vierte würde...
Heinz-Günter Wolf ist Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Vorsitzender des Landesapothekerverbandes Niedersachsen und Inhaber der Rathaus-Apotheke in Hemmoor.
Die Nichtzahlung der vertraglich vereinbarten Mietkaution stellt grundsätzlich eine erhebliche Vertragsverletzung dar. Dies gilt erst recht für das Mietverhältnis über einen Gewerberaum. Gerade hier ist das Sicherungsbedürfnis des Vermieters als besonders hoch anzusetzen.
Die Nichtzahlung der Kaution stellt daher im Bereich der Gewerberaummiete eine besonders schwerwiegende Vertragsverletzung...
Die Drogeriemarktkette dm wird demnächst bundesweit Rezepte und OTC-Bestellungen in ihren Filialen einsammeln, Schlecker steht angeblich kurz davor. Ein Blick in diese Nachbarbranche soll Schein und Sein trennen sowie das tatsächliche Gefahrenpotenzial erhellen.
Ob Apotheker und Ärzte, die Terminkärtchen mit Hinweisen auf eine bestimmte Apotheke verwenden, unlautere Werbung betreiben, entscheidet sich anhand der Berufsordnungen beider Heilberufe. Die Gerichte vertreten diesbezüglich keine einheitliche Auffassung.
Ab 2008 wird sich bei der Ermittlung des steuerlichen Apothekengewinns einiges ändern, da wegen zahlreicher Sonderregelungen die Bilanz allein nicht mehr zur Besteuerung herangezogen werden kann. Dies wird mit zusätzlichen Steuerberatungskosten verbunden sein.
Das Wertpapier
Vor dem Hintergrund der aktuellen Unsicherheiten an den Aktien- wie auch an den Rentenmärkten besteht derzeit eine besonders große Nachfrage nach Papieren, bei denen nahezu jedes Risiko ausgeschlossen ist. Die vorgestellte Bundesobligation, die erstmals am 28. September 2007 ausgegeben wurde, hat eine Laufzeit von nunmehr knapp fünf Jahren und bietet einen Nominalzins...
Zertifikate stehen bei Anlegern hoch im Kurs: 150 Mrd. € konnten die drei Dutzend Emittenten hierzulande bereits einsammeln, die jährliche Steigerungsrate liegt bei über 20%. Doch die Emissionsflut birgt auch Risiken, da es vielen Produkten an Transparenz mangelt.
Jahrelang wurde über sie debattiert, jetzt sind die juristischen Hürden geebnet: Immobilienaktien, besser bekannt als REITs, können nun auch in Deutschland verkauft werden. Doch neben Chancen für gute Renditen bergen sie auch erhebliche Risiken.
Wenn am 1. Januar 2009 die Abgeltungssteuer eingeführt wird, müssen Anleger noch genauer rechnen: Gerade bei langfristigen Sparverträgen zählen neben Sicherheit und Rendite auch die steuerlichen Aspekte. Übereiltes Handeln ist dennoch nicht erforderlich.
Wer eine Steuernachzahlung an das Finanzamt entrichten muss, wird ggf. zusätzlich mit Zinsen belastet (vgl. § 233a Abgabenordnung). Die so genannte Vollverzinsung beginnt allerdings erst 15 Monate nach Ablauf des maßgeblichen Kalenderjahrs. Der Zinssatz beträgt 0,5 % pro Monat, also 6 % pro Jahr. Während die im Fall einer Steuererstattung vom Finanzamt gezahlten Zinsen der...
Seit dem Kalenderjahr 2006 sind „private“ Steuerberatungskosten nicht mehr als Sonderausgaben abzugsfähig. Stellen die Beraterkosten begrifflich Betriebsausgaben oder Werbungskosten dar, können sie insoweit jedoch weiterhin geltend gemacht werden.
Wir hatten kürzlich darüber berichtet1) , dass gegen die Nichtabziehbarkeit der privaten Steuerberatungskosten als Sonderausgaben mittlerweile erste...