Während Celesio-Chef Fritz Oesterle auf allen Ebenen für die Entstehung „seiner“ Apothekenkette kämpft, versucht er zugleich, die Apotheker mit Verheißungen von der möglichen Wiedereinführung von Niederlassungsbeschränkungen zu besänftigen. Dieser Begriff suggeriert nicht nur das Ende der Angst vor unliebsamer Konkurrenz, sondern lässt auch – nach einer eventuellen Abschaffung des...
Welchen bürokratischen Aufwand die Rabattverträge der AOK verursachen, können die Apotheker täglich an ihrem Arbeitsplatz erleben. Dass dies von ihren Kollegen ähnlich empfunden wird, zeigt nun eine aktuelle Untersuchung des Kölner Instituts für Handelsforschung (IfH), an der sich 102 Apotheken beteiligt haben.
Dabei geben 94% der Befragten an, dass sich der Arbeitsalltag in der Apotheke...
§ 9 TzBfG begründet einen Anspruch des Arbeitnehmers gegen den Arbeitgeber auf Verlängerung der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit. Voraussetzung hierfür ist jedoch insbesondere, dass der Arbeitgeber einen Arbeitsplatz mit der vom Arbeitnehmer gewünschten längeren Arbeitszeit zu besetzen hat. Ein Anspruch des Arbeitnehmers auf Verteilung der Arbeitszeit eines zu besetzenden freien...
Vermietet der Eigentümer Wohnungen und Geschäftsräume in seinem Haus, so erstreckt sich das Recht des Mieters zur Benutzung der gemieteten Räume auf das Recht zur Mitbenutzung der Gemeinschaftsflächen des Hauses. Sind keine besonderen Vereinbarungen getroffen, umfasst es die übliche Benutzung und alle mit dem Wohnen und der Benutzung von Geschäftsräumen typischerweise verbundenen Umstände. Ein...
Einige Schritte weiterdenken, mit den Augen des Gegenübers sehen: Wer so vorgeht, ist vielen Konkurrenten überlegen. Größere Entscheidungen verlangen jedoch danach, Chancen und Risiken genauer abzuwägen und ein regelrechtes Risikomanagement zu betreiben.
Die Apotheke zu zweit zu leiten birgt viele Chancen und Risiken. Dem Erfolg gehen eine perfekte Abstimmung, das geschlossene Auftreten nach außen und eine klare Aufgabenverteilung voran. Auch bei Ärger und Konflikten bedarf es absoluter Loyalität zum Co-Leiter.
Anlässlich der erweiterten Ladenöffnungsmöglichkeiten und der geplanten Einführung der elektronischen Gesundheitskarte wird das System „visavia“ als Wettbewerbsvorteil propagiert. Ein umfänglicher Einsatz stößt jedoch an rechtliche Grenzen.
Völlig geräuschlos hat der Gesetzgeber eine Reform der Unternehmensteuern beschlossen. Das Gesetzeswerk enthält positive Nachrichten insbesondere für Kapitalgesellschaften. Für die Apothekerinnen und Apotheker wird es jedoch meist komplizierter.
Durch die erfolgreiche Börsenentwicklung der vergangenen vier Jahre ist die Zahl der in Deutschland handelbaren Aktien deutlich gestiegen. Unsere erstmals im Jahr 1997 vorgestellte AWA-Dividendenstrategie erleichtert Ihnen die Auswahl der „richtigen“ Papiere.
In den 90er-Jahren lagen ihre Preise nahezu gleichauf, mittlerweile klafft die Schere allerdings weit auseinander: Der Preis von Platin liegt um rund 80% über dem Goldpreis. Doch die derzeitige Spekulationswelle birgt erhebliche Risiken.
Ein neues Kürzel sorgt in der Finanzbranche für Aufruhr: MiFID steht für „Markets in Financial Instruments Directive“ und soll ab 1. November 2007 auch am Finanzplatz Deutschland für mehr Transparenz sorgen. Doch nicht alle Bestimmungen sind anlegerfreundlich.
Das derzeitige Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht ist zwar verfassungswidrig, allerdings darf es bis zum 31. Dezember 2008 weiter angewendet werden1). Der entsprechende Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 7. November 20062) führt in der Praxis dazu, dass vor dem Inkrafttreten einer entsprechenden Neuregelung noch vermehrt versucht wird, die insbesondere für Grundstücksübertragungen...
Wer sein Fahrzeug veräu- ßert, muss für die Zeit nach dem Verkauf im Allgemeinen keine Kfz-Steuer für den Wagen entrichten. Die Steuerpflicht endet für den Veräußerer des Fahrzeugs in dem Zeitpunkt, in dem die verkehrsrechtlich vorgeschriebene Veräußerungsanzeige bei der Zulassungsbehörde eingeht, spätestens jedoch mit der Aushändigung des neuen Fahrzeugscheins an den Erwerber1). Welche Tücken...