Wenn am 26. März die Wahllokale in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt schließen, endet die derzeit herrschende Ruhe vor dem Sturm beim Thema Gesundheitsreform. Dann werden die Protagonisten, die bislang – der Parteiräson folgend – fast alle eisern geschwiegen haben, zur Höchstform auflaufen, um ihre jeweiligen Interessen so gut wie möglich im Gesetzestext zu verankern. An...
Die niedergelassenen Ärzte beurteilen nach einer aktuellen Umfrage der Bertelsmann Stiftung das deutsche Gesundheitswesen weitaus positiver als die Patienten: So sind 64% der befragten Ärzte, aber nur 48% der Versicherten der Ansicht, dass die Qualität der medizinischen Behandlung nicht weiter erhöht werden müsse. Nur 30% der Mediziner, aber 54% der Versicherten fordern, dass es mehr moderne...
Beschäftigt ein Arbeitgeber in der Regel mehr als 15 Arbeitnehmer, so können diese nach Maßgabe des §8 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) eine Verringerung ihrer vertraglich vereinbarten Arbeitszeit verlangen. Begehrt ein Arbeitnehmer die Verringerung seiner wöchentlichen Arbeitszeit, so kann sich der Arbeitgeber jedoch mit Erfolg nach §8 Absatz 4 Sätze 1 und 2 TzBfG darauf berufen, diesem...
Wird die Zustimmung zur außerordentlichen Kündigung eines schwerbehinderten Menschen vom Integrationsamt zunächst versagt und erst vom Widerspruchsausschuss erteilt, so muss die Kündigung gemäß §91 Absatz 5 SGB IX unverzüglich erklärt werden nachdem der Arbeitgeber sichere Kenntnis davon erhalten hat, dass der Widerspruchsausschuss die Zustimmung zur Kündigung erteilt hat. Hierfür reicht die...
Längst haben sich die Betriebskosten von Wohnungen zu einer „zweiten Miete“ entwickelt. Um für Mieter und Vermieter Vergleichsmöglichkeiten zu bieten, hat der Deutsche Mieterbund die Betriebskosten von mehr als zehn Millionen Quadratmetern Mietwohnungsfläche analysiert. Die Durchschnittswerte verschiedener Betriebskostenarten sowie kritische obere und untere Grenzwerte sowohl für Deutschland als...
Mit der – in der letzten Ausgabe des AWA beschriebenen – Ermittlung der benötigten Personalressourcen haben Sie den ersten Schritt zur Personaleinsatzplanung getan. Entscheidend ist nun die gerechte und sachdienliche Zuordnung zu den einzelnen Personen.
Die Neuregelungen der am 1. Januar 2006 in Kraft getretenen Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV) erweisen sich in der täglichen Apothekenpraxis gerade bei typischen Versorgungssituationen als problematisch. Eine Nachbesserung ist zum 1. Juli 2006 geplant.
Die Kreditinstitute sind seit 2004 verpflichtet, ihren Kunden eine Jahresbescheinigung über die gutgeschriebenen Kapitalerträge auszustellen. Die Bescheinigungen sind jedoch oft fehlerhaft und sollten keinesfalls ungeprüft in die Steuererklärung übernommen werden.
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!Das UnternehmenDer Novartis-Konzern, der heute mehr als 90.000 Mitarbeiter beschäftigt und in über 140 Ländern vertreten ist, wurde im Jahr 1996 durch den Zusammenschluss der Firmen Sandoz und Ciba Geigy gegründet. Wesentlich älter ist die Geschichte der ursprünglichen Unternehmen: Ab 1758 handelte Johann Rudolf Geigy-Gemuseus in Basel mit chemischen...
Festverzinsliche Wertpapiere gelten als „sicherer Hafen“, der vor möglichen Turbulenzen der Aktienmärkte schützen soll. Doch auch Rentenwerte sind Risiken ausgesetzt, etwa durch steigende Zinsen. Zudem darf das Renditerisiko nicht außer Acht gelassen werden.
Deutsche Sparer lassen sich nicht gerne in die Konten schauen: Rund 1,1 Mrd. € wurden 2005 allein nach Österreich transferiert, ab 2007 dürfte das Volumen dank niedrigerem Sparerfreibetrag deutlich steigen. Der diskrete Service muss nicht einmal illegal sein.
Der Bundesfinanzhof hat mehrfach entschieden, dass es auch nahen Angehörigen freisteht, vertragliche Beziehungen zueinander steuergünstig zu gestalten. Dennoch nehmen die Finanzbehörden „Angehörigenverträge“ nach wie vor sehr kritisch unter die Lupe. Oft endet die finanzamtliche Prüfung mit dem Vorwurf des Gestaltungsmissbrauchs1).Fall aus der PraxisDer Kläger erwarb den hälftigen...
Mit Beschluss vom 11. Januar 20051) hatte das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die Sozialversicherungsbeiträge eines Kindes nicht in den Jahresgrenzbetrag der Einkünfte und Bezüge des Kindes einbezogen werden dürfen2). Das bedeutet, dass in vielen Fällen die steuerschädliche Einkunftsgrenze in Höhe von 7.680€ nicht überschritten wird, weil die Sozialversicherungsbeiträge die Einkünfte...