Es kam, wie es kommen musste: Da es den Koalitionspartnern CDU/CSU und SPD nicht gelungen ist, sich schon zu Beginn der Legislaturperiode auf eine Reform der Einnahmenseite der gesetzlichen Krankenversicherung zu einigen, wird nun versucht, an den Symptomen zu kurieren. Dieser Versuch, von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt als Entwurf des Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetzes...
Nicht nur bei neu abzuschließenden sondern auch bei bereits bestehenden Apotheken-Mietverträgen lohnt es sich, zu überprüfen, ob der Mietvertrag den spezifischen Anforderungen an die heutige sowie an die künftige Situation der Apotheke genügt. Damit Sie sich bereits im Vorfeld darüber informieren können, was bei einem Mietvertrag über Apothekenräume zu beachten ist, haben wir einen...
Wer eine Internetplattform betreibt, über die der Kauf und Verkauf von apotheken- und insbesondere verschreibungspflichtigen Arzneimitteln im Wege einer Auktion vermittelt wird, verstößt gegen §43 Absatz 1 Satz 2 und Absatz 3 Satz 1 Arzneimittelgesetz (AMG). Dies bestätigt der Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 10. Oktober 2005 (Aktenzeichen 25 CS 05.1427). Der zwischen...
Der vom SPD-geführten Bundesgesundheitsministerium in Umlauf gebrachte Entwurf für das Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) wurde wohl – anders als in Ministeriumskreisen verbreitet – in den wesentlichen Punkten noch nicht mit dem Koalitionspartner (CDU/CSU) abgestimmt. Es handelt sich also vermutlich um den Versuch von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, der...
In der AWA-Ausgabe Nr. 15 vom 1. August 2005 (Steuer-Spartipp – Solidaritätszuschlag: Verfassungswidrige Sondersteuer) hatten wir bereits darüber berichtet, dass vor dem Finanzgericht Münster eine Klage gegen den Solidaritätszuschlag anhängig ist. Die Kläger vertreten die Auffassung, dass der Solidaritätszuschlag eine verfassungswidrige Sondersteuer darstellt. Mit Urteil vom 27. September 2005...
Ein Arbeitgeber, der auf das berechtigte Verlangen des Arbeitnehmers nach einer Berichtigung des Arbeitszeugnisses, z.B. wegen fehlerhafter Angabe des Geburtsorts, dem Arbeitnehmer ein „neues“ Zeugnis zu erteilen hat, ist dabei an seine bisherige Verhaltensbeurteilung gebunden, soweit keine neuen Umstände eine schlechtere Beurteilung rechtfertigen. Dies geht aus einem Urteil des...
Die neue Bundesregierung ist knapp einen Monat im Amt und die ersten Gesetze sind bereits auf den Weg gebracht worden. Was an steuerrechtlichen Änderungen schon zum 1. Januar 2006 zu erwarten ist, wird nachfolgend dargestellt.
Preisaktionen sollte die Apotheke nur wagen, wenn die bisherige Brutto-Nutzen-Ziffer dabei nicht unterschritten wird. Was es mit der Rentabilitäts-Kennzahl „Brutto-Nutzen-Ziffer“ auf sich hat, haben wir in der AWA-Ausgabe Nr. 17 vom 1. September 2005 dargestellt.
Wegen der ständigen Liquiditätsschwäche, insbesondere in der gesetzlichen Rentenversicherung, werden die Gesamtsozialversicherungsbeiträge künftig früher fällig. Dadurch gibt es im Jahr 2006 einmalig 13 statt 12 Zahltage – es sei denn, die Übergangsregelung wird genutzt.
Die Familie ist einem wichtig, Partner und Freunde auch. Mit der Arbeit in der Apotheke ist es genauso. Viele Mitarbeiter und Chefs wissen, wie schwer es ist, allen Anforderungen gerecht zu werden. Jongleur im Apotheken-Alltag – ein erstrebenswertes Ziel?
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!Das UnternehmenIhre Entstehung führt die im schweizerischen Biel angesiedelte Swatch Group auf die 1930 gegründete Uhrenmanufaktur SSIH und die 1931 gegründete ASUAG zurück. Der große Erfolg japanischer Marken brachte in den 70er-Jahren viele Schweizer Uhrenhersteller an den Rand des Bankrotts. Deshalb entwickelte der Elektronik-Spezialist Nicolas G....
Seit die Kapitalmarktzinsen niedrig sind, haben Banken und Sparkassen ein neues Betätigungsfeld entdeckt: Mit Zins-Zertifikaten sollen Anleger gut verdienen können. Doch viele Produkte sind kaum durchschaubar und nicht frei von Risiken.
Anbietern von privaten Lebensversicherungen weht der Wind ins Gesicht: Das Debakel an der Börse, der Wegfall von Steuervorteilen und nicht zuletzt die niedrigen Zinsen machen der Branche schwer zu schaffen. Leidtragende sind in erster Linie die Versicherten.
Wir hatten bereits im Jahr 2004darüber berichtet, dass die Versteuerung von Zinserträgen möglicherweise verfassungswidrig ist und sich die Finanzämter zumindest im Bereich der Oberfinanzdirektion Hannover ggf. mit einem Ruhen der Einspruchsverfahren einverstanden erklären1). Mittlerweile hat ein Beschluss des Finanzgerichts Köln2) bundesweit für Aufsehen gesorgt3).Strukturelle...
Bei langfristigen Vermietungen ist grundsätzlich davon auszugehen, dass der Steuerpflichtige beabsichtigt, letztlich einen Einnahmenüberschuss zuerzielen1). Daher müssen auch langjährige Verluste steuerlich anerkannt werden. In der Praxis stellen die Finanzbehörden bei Vorliegen „besonderer Umstände“ jedoch immer wieder die Einkunftserzielungsabsicht in Frage und greifen auf eine...