Auch in Deutschland bekommen wir – was auch das Einkaufsverhalten betrifft – zunehmend amerikanische Verhältnisse: Eingekauft wird vorrangig an leicht erreichbaren Orten. In Großstädten sind dies weiterhin die Ia-Lagen der Zentren, die bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln angesteuert werden können. In Klein- und Mittelstädten sind dies „Einkaufs-Erlebniswelten“ am Ortsrand, bei denen die...
Während bei Wohnungsmietverträgen relativ strenge Bestimmungen hinsichtlich Kündigungsschutz, Mietanpassung oder Umlage der Nebenkosten beachtet werden müssen, unterliegen Mietverträge über Gewerbeobjekte – zu denen auch die Apothekenräume zählen – überwiegend der freien Vereinbarung. Besonders wichtig sind daher regelmäßige Überprüfungen.
Der Versandhandel mit Arzneimitteln soll nach den Vorstellungen mancher Politiker in Deutschland zukünftig die Gesundheitsausgaben reduzieren. Dass dies keineswegs zu erwarten ist, zeigt Dr. Frank Diener, Geschäftsführer Wirtschaft und Soziales der ABDA, nachfolgend am Beispiel der USA eindrucksvoll auf.
Nachdem wir in der AWA-Ausgabe Mai 2002 auf den Seiten 11 bis 16 die Wege für eine zusätzliche betriebliche Altersvorsorge aufgezeigt haben, wollen wir diesmal die Möglichkeiten der privaten „Riester- geförderten“ Altersvorsorge unter die Lupe nehmen. Außerdem sollen anhand von Vergleichsberechnungen Entscheidungshilfen für die Arbeitnehmer geboten werden.
Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e.V. hat im April 2002 zusammen mit dem AWA eine Seminarreihe unter dem Titel „Wettbewerbsrecht für Apotheker“ durchgeführt. In dieser und in den folgenden zwei AWA Ausgaben wollen wir einzelne Schwerpunkte der Veranstaltung kurz zusammenfassen.
Jeder Apothekenleiter wünscht sich engagierte und motivierte Mitarbeiter, die sich mit ‘ihrem’ Unternehmen identifizieren und die einen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg der Apotheke leisten. Die Realität zeigt jedoch, dass zwischen Wunsch und Wirklichkeit eine erhebliche Lücke klafft. Diese können Sie verkleinern, indem Sie die Grundregeln der Mitarbeiterführung beherzigen.
Banken und Sparkassen wollen immer nur Ihr „Bestes“ – nämlich Ihr Geld. Dabei werden oftmals Ihre persönlichen Interessen sowie die für Sie wichtigen Aspekte vernachlässigt. In loser Folge berichten wir über Fälle, in denen die Interessen-Abwägung zwischen der Bank und ihrem Kunden zu Lasten des Letzteren ausging. Heute: Die „Goldene Finanzierungsregel“.
Keine betriebliche Übung bei Anpassung der Vergütung an die Tarifentwicklung Ein Apothekenleiter, der keinem Mitgliedsverband des Arbeitgeberverbands Deutscher Apotheken e.V. (ADA) angehört, ist an die Tarifverträge für Apothekenmitarbeiter nicht gebunden. Das hindert ihn aber nicht daran, seinen Mitarbeitern den Arbeitslohn nach dem Gehaltstarifvertrag für Apothekenmitarbeiter zu zahlen und die...
Um den fortlaufenden Umsatzsteuerbetrug nachhaltig einzudämmen, hat der Gesetzgeber im Dezember 2001 das Steuerverkürzungsbekämpfungsgesetz beschlossen, das in wesentlichen Teilen am 1. Januar 2002 in Kraft getreten ist. Von den Restriktionen sind allerdings nicht nur „ausgewiesene“ Steuersünder betroffen, sondern dem Grunde nach alle Unternehmer. Der folgende Beitrag weist auf die für Apotheker...
Der Arbeitslohn aus geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen ist steuerfrei, wenn der Arbeitgeber für den jeweiligen Lohnzahlungszeitraum einen pauschalen Arbeitgeberbeitrag zur Rentenversicherung in Höhe von 12 % des Arbeitsentgelts zu entrichten hat.Summe der anderen Einkünfte nicht positiv Die Steuerfreiheit setzt zudem voraus, dass die Summe der anderen Einkünfte des Arbeitnehmers nicht...
Spekulationsgeschäfte nennt man seit der Neuregelung durch das Steuerentlastungsgesetz 1999/2000/2002 private Veräußerungsgeschäfte. Ab 1999 beträgt die Spekulationsfrist bei Wertpapieren ein Jahr (§ 23 Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 Einkommensteuergesetz).Regelmäßig keine Überprüfung Die Finanzämter nehmen im Regelfall die Erklärungen über Wertpapier-Spekulationseinkünfte nur entgegen, können jedoch...
Bei außergewöhnlichen Belastungen nach § 33 Absatz 1 Einkommensteuergesetz (Hauptanwendungsfall: Krankheitskosten) wird die Einkommensteuer auf Antrag dadurch ermäßigt, dass der die zumutbare Belastung übersteigende Teil der Aufwendungen vom Gesamtbetrag der Einkünfte abgezogen wird.Voraussetzungen für Krankheitskosten Krankheitskosten sind nur dann als außergewöhnliche Belastung abziehbar, wenn...
Bei der Erbschaft- bzw. Schenkungsteuer wird jeder einheitliche Erwerb grundsätzlich gesondert besteuert. Dabei werden jedoch Erwerbe innerhalb eines Zehnjahreszeitraums zusammengerechnet (§ 14 Absatz 1 Satz 1 Erbschaftsteuergesetz). Damit der Beschenkte durch die Zusammenrechnung nicht mehrfach belastet wird, wird die Erbschaft- bzw. Schenkungsteuer für die Erwerbe der letzten zehn Jahre...
Der Markt Die Gesundheitsbranche gilt seit Jahrzehnten als Wachstumsmarkt ersten Ranges. Daran sollte sich auch künftig nichts ändern: Einerseits steigt – bedingt u. a. durch die längere Lebenserwartung – der tatsächliche Bedarf an Medikamenten, andererseits nimmt aber auch die Bereitschaft in der Bevölkerung zu, in die eigene Gesundheit einen nicht unwesentlichen Teil des Einkommens zu...
Auch wenn manche Analysten sich bereits wieder optimistisch äußern: Eine weitreichende Hausse erwarten derzeit nur wenige Anlageexperten. Die Mehrzahl rechnet vielmehr mit moderaten Steigerungen, wobei insbesondere die „Großen“ der Branche von dem wieder wachsenden Anlegerinteresse profitieren sollten. Für Investoren, die diesen Optimismus teilen, hat das Bankhaus Sal. Oppenheim mit den...
Die Hoffnung auf eine hohe Steuerersparnis lockte in den 90er-Jahren zahlreiche Angestellte und Selbstständige in die „Immobilienfalle“. Die Mieteinnahmen aus einer vornehmlich in Ostdeutschland gelegenen Wohnung sollten zusammen mit den Steuervorteilen ausreichen, um Zins und Tilgung des aufgenommenen Darlehens sicherzustellen. Doch überhöhte Preise, fehlende Mieter und verschwiegene Kosten...
Traue keiner Bilanz, die Du nicht selbst gefälscht hast – diese Weisheit hat mit dem Enron-Skandal ungeahnte Aktualität erhalten. Doch die Enron-Bilanzen waren – zumindest nach bisherigen Ermittlungen – keineswegs in großem Umfang gefälscht.Vielmehr nutzte der Konzern lediglich die Spielräume des internationalen Bilanzrechts erheblich zu eigenen Gunsten.
Ein zunehmend harter Wettbewerb, im besonderen Maß aber eigene (Provisions-) Interessen bestimmen heute das Geschehen in Banken und Sparkassen. Nicht der Bedarf des Kunden steht – obwohl dies in der Werbung mit schöner Regelmäßigkeit suggeriert wird – im Vordergrund der Anlagegespräche, sondern allein die Abschlussorientierung des Verkäufers, der längst nicht mehr als „Bankberater“ bezeichnet...
Neue Finanzprodukte bergen nicht nur interessante Chancen, sondern meist auch erhebliche Risiken. Dies mussten zahlreiche Anleger erkennen, die in den vergangenen Jahren auf so genannte „Aktienanleihen“ gesetzt hatten: Zwar erzielten sie hohe Zinsen, doch gleichzeitig verzeichneten die meisten Papiere massive Kursverluste. Gescheitert sind mittlerweile jedoch die Versuche, die vermittelnden...