Staatlich verordnete Einsparungsmaßnahmen werden auch in den kommenden Jahren die Geschäftsentwicklung der Apotheken nachhaltig beeinflussen. Entsprechend vorsichtig sollten Sie daher bei den Ausgaben kalkulieren.
In der AWA-Ausgabe Juli 2002 haben wir auf den Seiten 7 bis 10 die Betriebsvergleichszahlen für 2001 veröffentlicht, wie sie von der TREUHAND HANNOVER GmbH, Steuerberatungsgesellschaft, bei der Auswertung der Mandanten-Jahresabschlüsse ermittelt wurden. Die Finanzverwaltung und der Außenprüfer orientieren sich aber in erster Linie an ihren eigenen Richtsätzen. Deshalb ist darauf zu achten, dass...
Nach jahrelangem Tauziehen um eine Neufassung zentraler Regelungen des Apothekengesetzes (ApoG) hat die Bundesregierung es nunmehr geschafft, die Änderungen noch vor Ende der Legislaturperiode von Bundestag und Bundesrat verabschieden zu lassen. Die Apothekenpraxis muss sich insbesondere auf die neuen Vorschriften zur Versorgung von Heimen einstellen. Aber auch einige weitere Neuerungen sollten...
In der AWA Ausgabe Juni 2002 haben wir Sie auf den Seiten 8 bis 10 mit den guten Sitten im Wettbewerbsrecht vertraut gemacht und sodann in der AWA Ausgabe Juli 2002 auf den Seiten 11 bis 13 die Problematik der irreführenden Werbung näher beleuchtet. Abschließend wollen wir uns nun mit den Grenzen der Zulässsigkeit von Rabatten und Zugaben beschäftigen.
Eine Faustregel besagt, dass es fünfmal teurer ist, einen neuen Kunden zu gewinnen als einen Stammkunden zu pflegen. Zur Pflege der Kunden gehört auch der angemessene Umgang mit Beschwerden – von der freundlichen Annahme einer Reklamation über die zügige und zufriedenstellende Bearbeitung bis hin zur Entschuldigung für Fehler der Apotheke.
Zum Kundenservice jeder Apotheke zählen nicht nur die kompetente Beratung und das umfangreiche Sortiment, auch bei den Zahlungsmöglichkeiten sollten möglichst flexible Lösungen angeboten werden. Die Akzeptanz zumindest von Scheckkarten, meist aber auch von Kreditkarten zählen daher heute zu den Selbstverständlichkeiten. Zusätzliche Sicherheit bringt jetzt ein neues Gerichtsurteil, das die...
Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses ist für beide Parteien des Arbeitsvertrags oftmals mit Problemen behaftet. Insbesondere der Arbeitgeber hat hierbei zahlreiche gesetzliche Vorschriften zu beachten. Nachfolgend werden wir Ihnen aufzeigen, was bei einer Kündigung, insbesondere hinsichtlich der Kündigungsfristen, zu beachten ist.
Wenn ein Apothekeninhaber seinen Betrieb einstellt und die Apotheke im Ganzen verpachtet, kann er die Betriebsaufgabe erklären und so die stillen Reserven einer ermäßigten Besteuerung zuführen. Er wird dann wie ein privater Verpächter behandelt und erzielt folglich Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Was viele nicht wissen: Veräußert er (oder seine Erben) nach Beendigung der...
Bei neuen beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens können unter bestimmten Voraussetzungen im Jahr der Anschaffung oder Herstellung und in den vier folgenden Jahren neben den „normalen“ Abschreibungen Sonderabschreibungen bis zu insgesamt 20 % der Anschaffungs- oder Herstellungskosten in Anspruch genommen werden. Zusammen ergibt sich also bei degressiver Abschreibung im ersten Jahr ein...
Das Bundesverfassungsgericht hat am 10. November 1998 in einem gerichtlichen Vorlageverfahren(1) und zwei Verfassungsbeschwerdeverfahren(2) festgestellt, dass der Kinderleistungsausgleich für die Jahre 1985 (für ein Kind), 1987 (sowohl für ein Kind als auch für zwei Kinder) und 1988 (für zwei Kinder) mit dem Grundgesetz unvereinbar war. Im Gesetz zur Familienförderung ist in § 53...
Bei außergewöhnlichen Belastungen nach § 33 Absatz 1 Einkommensteuergesetz (Hauptanwendungsfall: Krankheitskosten) wird die Einkommensteuer auf Antrag dadurch ermäßigt, dass der die zumutbare Belastung übersteigende Teil der Aufwendungen vom Gesamtbetrag der Einkünfte abgezogen wird. Voraussetzungen für Krankheitskosten Krankheitskosten sind nur dann als außergewöhnliche Belastung abziehbar, wenn...
Über die Begünstigungen bei der Übertragung von Betriebsvermögen haben wir bereits in der AWA-Ausgabe Oktober 2001(1) berichtet. Insbesondere der Freibetrag in Höhe von 256.000 € (500.000 DM)(2) führt dabei zu einer deutlichen Entlastung des Beschenkten bzw. Erben. Wurden mehrere Personen mit Betriebsvermögen bedacht, kann die Vergünstigung allerdings nur anteilig gewährt werden.Erwerb von Todes...
Das Unternehmen Entstanden ist die heutige IKB Deutsche Industriebank AG im Jahr 1924 als Bank für Industrieobligationen. Schwerpunkt war seinerzeit die Vergabe von Darlehen an Unternehmen, die über die Ausgabe festverzinslicher Wertpapiere refinanziert wurden. Im Jahr 1974 wurde die Deutsche Industriebank aus Bundesbesitz in die Stiftung zur Förderung der Forschung...
Lange Zeit waren Aktien die absoluten Spitzenreiter unserer regelmäßigen Untersuchung, in der wir die Wertentwicklung der wichtigsten Geldanlageformen unter die Lupe nehmen. Nach der Baisse der vergangenen Monate mussten sie diese Position zwar an die Rentenwerte abgeben, dennoch stehen die Chancen für Beteiligungswerte weiterhin gut. Hingegen lassen Produkte wie Gold, US-Dollar oder gar das...
Hohe Verluste prägen derzeit das Geschehen an den internationalen Aktienmärkten: Ob DAX oder Dow Jones-Index – positive Vorzeichen sind ausgesprochen selten. Gerade dann, wenn Börsianer angesichts der durchaus optimistischen Konjunkturprognosen wieder neue Chancen sehen, sorgen spektakuläre Unternehmensmanipulationen – zuletzt bei WorldCom – oder Diskussionen über die Werthaltigkeit der...
Gerade nach den Kursrückgängen der vergangenen Monate stellen Aktien eine interessante Alternative zu festverzinslichen Wertpapieren dar: Nicht nur die Dividendenrendite vieler Papiere ist mit inzwischen 4,0 % bis 7,0% oftmals attraktiv hoch, auch steuerlich rechnet sich die Anlage. Denn schließlich unterliegen Dividendenzahlungen im Gegensatz zu den Erträgen von Rentenwerten und den meisten...
Banken und Sparkassen denken zunehmend kostenbewusst: Umworben werden nur noch vermögende Privat- und Geschäftskunden, die entsprechende Erträge erwarten lassen. Hingegen wird das Angebot für Kleinanleger und Kunden ohne Vermögenswerte auf teure Standardofferten begrenzt. Und während die betuchte Klientel erweiterte Dienstleistungen rund ums Girokonto erwarten kann, müssen sich...
Mit der Einführung des Euro sind alle zinspolitischen Entscheidungsmöglichkeiten von der Deutschen Bundesbank auf die Europäische Zentralbank (EZB) übergegangen. Entfallen sind damit Instrumentarien wie der Diskontsatz und der Lombardsatz, mit denen die Deutsche Bundesbank die Geldmenge steuern konnte und die gleichzeitig als Meßlatte für eine Vielzahl von Bestimmungen dienten. Mittlerweile ist...
Eine neue Masche haben sich Betrüger ausgedacht: Systematisch suchen sie nach vermögenden Deutschen, vornehmlich Geschäftsleuten und Immobilienbesitzern, und locken sie mit vermeintlich lukrativen Bargeldtransaktionen ins Ausland. Dort werden die Opfer beraubt, polizeiliche Nachforschungen verlaufen – wenn sie überhaupt angestrengt werden – im Sande.
Eine Versicherungspolice ist weitaus mehr wert als das Papier, auf dem sie gedruckt ist: Nur wer sich durch Vorlage des Versicherungsscheins legitimieren kann, wird als Bezugsberechtigter aller Versicherungsleistungen angesehen. Selbst in Missbrauchsfällen – dies bekam jetzt eine Lebensversicherungskundin vom Oberlandesgericht Koblenz gesagt – haftet die Gesellschaft allenfalls dann, wenn sie den...