Zum 25. Juli 2001 – und damit früher als zunächst erwartet – wurden das Rabattgesetz und die Zugabeverordnung aufgehoben. Gleichzeitig wurde u. a. § 7 Heilmittelwerbegesetz (HWG) teilweise neu gefasst. Nachfolgend zeigen wir auf, welche Werbemaßnahmen in Zukunft problemlos realisiert werden können und wo Apothekerinnen und Apotheker auf alte und neue Grenzen stoßen werden.
In der AWA-Ausgabe März 2001, auf den Seiten 8 bis 10, haben wir die Problematik der Umstellung der Buchführung auf den Euro behandelt, vor allem die Besonderheiten, die sich für abweichende Wirtschaftsjahre ergeben. Ein Teil der Buchführung im weiteren Sinn ist die Inventur, die Kaufleute auf den Schluss eines jeden Wirtschaftsjahrs aufstellen müssen. Nachfolgend soll aufgezeigt werden, welche...
Die Leistung der Apotheke besteht neben der immer weiter zurückgedrängten Arzneimittelherstellung und diversen Dienstleistungen vor allem aus zwei Komponenten: dem Arzneimittel selbst und dem dazugehörigen Wissen.Während Beschaffung, Lagerung und Abgabe der Medikamente in der Regel gut funktionieren, hapert es häufig mit der Weitergabe dieses Wissens an die Kunden. Dabei kann gerade eine perfekte...
Sie exakt zu zählen ist noch niemandem gelungen, doch nach verschiedenen Quellen ist davon auszugehen, dass fast 2.000 Apotheker bereits mit einem eigenen Internet-Auftritt im Netz sind. Die Ansprüche sind äußerst unterschiedlich. So unterhalten bereits einige Apotheken vielseitige, professionelle Homepages. Am anderen Ende der Anspruchs-Skala steht der Online-Auftritt mit wenigen Seiten – eine...
Für den wirtschaftlichen Erfolg einer Apotheke ist oft entscheidend, ob im Apothekengebäude oder in seinerNähe Arztpraxen betrieben werden. Hier gibt es für die Apothekerin/den Apotheker mehrere Möglichkeiten, um Ärzten die Niederlassung zu erleichtern.GestaltungenDie Apothekerin bzw. derApotheker kann beispielsweisedem Hauseigentümer laufende Zahlungen leisten, damit dieser die Räume einem Arzt...
In der AWA-Ausgabe September 1999 haben wir auf den Seiten 14 bis 17 ausführlich über die neue Verlustverrechnung nach dem Steuerentlastungsgesetz 1999/2000/2002 berichtet. Diese Einschränkung der Verlustverrechnung gilt ab dem Veranlagungszeitraum 1999.Neue VerlustverrechnungBis 1998 konnten Verluste aus den unterschiedlichen Einkunftsarten – insbesondere aus Vermietung und Verpachtung –...
Es ist bekanntlich umstritten, ob einzelne Bestimmungen im Steuerrecht verfassungswidrig sind. Dies hat in der Vergangenheit zu einer Vielzahl von Rechtsbehelfen geführt. Um die entsprechenden Veranlagungen nicht zu blockieren, hat das Bundesfinanzministerium eine Liste der Punkte aufgestellt, in denen Steuerfestsetzungen vorläufig vorzunehmen sind.Liste der Vorläufigkeitstatbestände Das...
In der AWA-Ausgabe Juli 2001 haben wir auf den Seiten 22 bis 24 vorgesehene Gesetzesänderungen durch das Steueränderungsgesetz 2001 dargestellt. Eine weitere beabsichtigte Gesetzesänderung betrifft das Bewertungsgesetz. Sie hat auch Auswirkungen auf die Erbschaft- und Schenkungsteuer.Erbschaft- und Schenkungsteuer Erbschaftsteuer fällt an, wenn der Anspruch auf die Versicherungsleistung aus...
Bei bestimmten Kapitalerträgen (z. B. Bankzinsen) ist kein Steuerabzug vorzunehmen, soweit die Kapitalerträge den Sparer-Freibetrag und den Werbungskosten-Pauschbetrag nicht übersteigen (§ 44a Absatz 1 Einkommensteuergesetz). Dies setzt voraus, dass ein Freistellungsauftrag des Gläubigers der Kapitalerträge – also des Steuerpflichtigen – nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck vorliegt. Neuer...
Bei außergewöhnlichen Belastungen nach § 33 Absatz 1 Einkommensteuergesetz (Hauptanwendungsfall: Krankheitskosten) wird die Einkommensteuer auf Antrag dadurch ermäßigt, dass der die zumutbare Belastung übersteigende Teil der Aufwendungen vom Gesamtbetrag der Einkünfte abgezogen wird.Voraussetzungen für Krankheitskosten Krankheitskosten sind nur dann als außergewöhnliche Belastung abziehbar, wenn...
Das Wertpapier Bei dem ausgewählten Wertpapier handelt es sich um eine Anleihe der Deutschen Telekom International Finance B.V., einer in den Niederlanden beheimateten Finanzierungsgesellschaft der Deutschen Telekom AG. Das Papier ist mit einer Garantie der Muttergesellschaft unterlegt, d. h. diese haftet gegebenenfalls für die planmäßigen Zins- und Tilgungsleistungen.Aufgelegt wurde die Anleihe...
Ob die Aktienmärkte in Euphorie verfallen oder in tiefem Pessimismus schwelgen – die Anlageentscheidungen privater Investoren sind selten rational: Erfolgreiche Aktienpositionen werden zu früh verkauft, von Verlustbeständen fällt die Trennung schwer. Das Ergebnis sind verpasste Chancen oder auch – dies zeigt gerade die jüngste Vergangenheit – hohe Verluste. Erfolgreicher handeln Anleger, die sich...
Zwei neuartige Dachfonds wurden von der Union, der Fondsgesellschaft der Genossenschaftsbanken, auf den Markt gebracht: „UniSelection: Europa I“ und „UniSelection: Global I“ legen ihr Fondsvermögen erstmals nicht nur in hauseigenen Investmentfonds an, sondern können sich auch in Fremdfonds engagieren. Dem Anleger drohen damit jedoch höhere Kosten.
Mit einer neuen Sparvariante wirbt die Postbank jetzt um Kunden: Mit dem „DAX-Sparbuch“ sollen Anleger von der Wertentwicklung des deutschen Aktienmarkts profitieren, ohne allerdings dessen Risiken tragen zu müssen. Das hohe Maß an Sicherheit hat jedoch seinen Preis.
Sparkassen und Banken geben sich erfinderisch, wenn es um die Festlegung von Gebühren geht: Nachdem immer mehr Institute feste Pauschalen für die Kontoführung verlangen, wird inzwischen nahezu jede individuelle Tätigkeit gesondert in Rechnung gestellt. Oftmals wird dabei auch die einschlägige Rechtsprechung missachtet, die einer allzu freizügigen Abrechnung enge Grenzen setzt.
Jede Geldanlage kann auch Verluste bringen. Nicht wenige Rechtsanwälte haben dies als neue Einnahmequelle erkannt und nützen die Medien zur geschickten Werbung für ihre Dienste. Der Anleger könne, so wird suggeriert, einen entstandenen Schaden von seiner Hausbank oder den Emittenten der fehlgeschlagenen Anlageprodukte ersetzt erhalten. Nicht immer haben Klagen jedoch Aussicht auf Erfolg.
Nach zehn Jahren beginnt bei zahlreichen Unternehmen das „große Aufräumen“: Ist die gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrungsfrist abgelaufen, wird Platz für neue Unterlagen geschaffen. Nicht so bei Banken und Sparkassen: Hier werden die Buchungsbelege – zumindest auf Mikrofilm – oftmals über Jahrzehnte aufbewahrt, um frühere Rechtsgeschäfte lückenlos belegen zu können. Für Kunden war dieses...
Ob privat oder betrieblich: Die Auswahl der optimalen Darlehensart ist nicht einfach. Jeder Finanzdienstleister schwärmt für „sein“ Finanzierungsmodell, das besser sei als alle anderen Varianten. Zudem sind die unterschiedlichsten Zinskombinationen zu bedenken. Eine sorgfältige Prüfung der verschiedenen Möglichkeiten lohnt sich.
Ob Porsche-Sportwagen, goldene Uhr, die geerbte Briefmarken-Kollektion oder auch nur eine seltene Pokemon-Karte: Im Internet lässt sich fast alles verkaufen. Online-Auktionshäuser erfreuen sich eines enormen Zuspruchs, dem viele Systeme inzwischen gar nicht mehr standhalten können. Doch ob Verkäufer oder Käufer: Günstige Preise lassen sich nur mit entsprechender Taktik erzielen.