Ob in Deutschland, europa- oder auch weltweit: Die Inflation spielt derzeit kaum eine Rolle. Mussten wir uns in den 70er und 80er Jahren noch mit Geldentwertungsraten zwischen 4% und 8% auseinandersetzen, so weisen die meisten westlichen Industrieländer heute Sätze zwischen 1,5% und 3% aus. Allerdings bedeutet eine niedrige Inflationsrate noch keineswegs, dass alle Preise stabil sind.
Unter dem Deckmantel einer werbewirksam propagierten „kreativen Auslegung der deutschen Gesetzeslage� ist die bekannte Versandapotheke DocMorris nach wie vor geöffnet. Unter Umgehung der einstweiligen Verfügung des Landgerichts Frankfurt/Main vom vergangenen Herbst sollen sich „mehr als 10.000 deutsche Kunden“ regelmäßig – ohne Aufpreis und vermittelt durch DocMorris versteht sich – Arzneimittel...
In der AWA-Ausgabe April 2001 auf den Seiten 9 bis 11 wurde die Bedeutung eines Netz-Konzepts für den eigenen Internet-Auftritt skizziert. Die Themenbereiche Stärken-/Schwächen-Analyse und Wett-bewerbsanalyse wurden vorgestellt. Zu einem solchen Konzept gehören außerdem die Themen: Unternehmensphilosophie, Unternehmensziele, Zielgruppendefinition, Bewerbung der eigenen Website, Budgetierung und...
Eine Besonderheit der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung ist, dass im Rahmen des hier geltenden Solidaritätsprinzips der Ehegatte und die Kinder von Mitgliedern kostenfrei – das heißt ohne zusätzlichen Beitrag – mitversichert sind. Diese Familienversicherung ist jedoch an Bedingungen und Einkommensgrenzen geknüpft, die im Einzelnen kaum bekannt sind. Auf vielfachen Wunsch unserer Leser...
In vielen AWA-Ausgaben der letzten Jahre haben wir über Ehegatten-Arbeitsverhältnisse in Apotheken berichtet. Für jede verheiratete Apothekerin/jeden verheirateten Apotheker ist es wichtig, die umfangreichen Voraussetzungen für die steuerrechtliche Anerkennung von Ehegatten- Arbeitsverhältnissen zu kennen, da sich dadurch beträchtliche Steuerersparnisse ergeben können.
In den AWA-Ausgaben November 1999 bis März 2000 sowie März 2001 haben wir ausführlich über Kauf und Verkauf von Apotheken berichtet. Zu unterscheiden sind hierbei einmalige und laufende Zahlungen.Vermögensübertragung gegen laufende Zahlungen Im Bereich der Vermögensübertragung gegen laufende Zahlungen ist eine Vielzahl von unterschiedlichen Gestaltungen gegeneinander abzugrenzen. Zunächst ist zu...
Unterhaltsleistungen an den geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten können sich wie folgt auswirken: Entweder als Sonderausgaben (begrenztes Realsplitting; vgl. § 10 Absatz 1 Nr. 1 Einkommensteuergesetz) oder als außergewöhnliche Belastung (§ 33a Absatz 1 Einkommensteuergesetz).Begrenztes RealsplittingNach § 10 Absatz 1 Nr. 1 Einkommensteuergesetz kann ein Steuerpflichtiger (Geber),...
In seinem Urteil vom 10. Oktober 2000(1) hatte der Bundesfinanzhof über folgenden – typischen – Fall zu entscheiden: Die Steuerpflichtigen erwarben mit Vertrag vom 30. Juli 1991 eine im Bau befindliche Eigentumswohnung (57 qm) mit Tiefgaragenstellplatz in X zum Preis von 317.300 DM. Hinzu kamen Nebenkosten in Höhe von 9.616 DM und Kosten für Sonderwünsche in Höhe von 5.899 DM. Der Veräußerer...
Durch das Steuerentlastungsgesetz 1999/2000/2002 wurden die „Spekulationsgeschäfte“ in § 23 Einkommensteuergesetz umfassend neu geregelt. Diese Geschäfte heißen nun „private Veräußerungsgeschäfte“.Änderungen bei Grundstücken ab 1999Die wichtigsten Änderungen bei Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten ab 1999 sind(1): Die Spekulationsfrist wurde auf zehn Jahre verlängert. Gebäude und...
Der Anspruchsberechtigte kann die Wohneigentum-Förderung ab dem Jahr in Anspruch nehmen (Erstjahr), in dem der Gesamtbetrag der Einkünfte (§ 2 Absatz 3 Einkommensteuergesetz) des Erstjahrs zuzüglich des Gesamtbetrags der Einkünfte des vorangegangenen Jahrs (Vorjahr) die Einkunftsgrenze nicht übersteigt.Neue EinkunftsgrenzenDie Einkunftsgrenzen betragen bei Alleinstehenden Erstjahr und Vorjahr...
Der Fördergrundbetrag der Eigenheimzulage beträgt jährlich 5% der Bemessungsgrundlage, höchstens 5.000 DM. Hat der Anspruchsberechtigte die Wohnung nicht bis zum Ende des zweiten auf das Jahr der Fertigstellung folgenden Jahres angeschafft, beträgt der Fördergrundbetrag jährlich 2,5% der Bemessungsgrundlage, höchstens 2.500 DM. Die verminderte Förderung gilt auch für Ausbauten und Erweiterungen...
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!Das WertpapierBei dem ausgewählten Wertpapier handelt es sich um eine Anleihe der Bundesrepublik Deutschland, ausgegeben zu Jahresbeginn 1999 und aufgestockt Ende Januar 1999 mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Die Rückzahlung erfolgt am 4. Januar 2009, also in nunmehr sieben Jahren und acht Monaten. Hinsichtlich der Bonität und damit der Sicherheit von...
Jahrzehntelang führten sie ein Schattendasein, inzwischen erfreuen sie sich großer Beliebtheit: Genussscheine sind dem Stadium der „zahlreichen Unsicherheiten“ entwachsen. Denn schließlich bieten sie eine Reihe interessanter Vorteile: Ihre Rendite liegt deutlich über den Erträgen von Anleihen mit vergleichbarer Laufzeit, es bestehen Chancen auf Kursgewinne und nicht zuletzt werden die Erträge –...
Rund 100 Mrd. DM zahlen deutsche Lebensversicherungsgesellschaften allein in diesem Jahr aus – Tendenz: deutlich steigend. Doch nicht jede Gesellschaft gibt sich mit der Auszahlung gegen Rückgabe der Police zufrieden: Mit durchaus attraktiven Musterrechnungen wird der Kunde dazu animiert, das erhaltene Geld in einen Investmentfonds der Versicherungsgesellschaft einzuzahlen – um sich damit eine...
Unter dem Namen „Quotrix“ startet die Düsseldorfer Börse im zweiten Quartal 2001 ein neues Handelssystem. Auch private Investoren erhalten hier die Möglichkeit, Wertpapiere – wie Profis – außerhalb der üblichen Öffnungszeiten der Parkettbörsen und des elektronischen XETRA-Systems zu handeln. Konkrete Vorgaben sollen dabei Zufallskurse vermeiden.
Wird ein Darlehen vor Ablauf der Zinsfestschreibungsdauer zurückgezahlt, zeigten sich Sparkassen und Banken bisher zu Lasten der Kreditnehmer erfinderisch: Mit trickreichen Methoden wurde versucht, dem Kunden eine möglichst hohe Vorfälligkeitsentschädigung abzuverlangen. Klarheit schaffte jetzt der Bundesgerichtshof, der die Kreditwirtschaft in enge Schranken verwies.
Ob Kranken-, Lebens- oder Haftpflichtversicherung – deutsche Haushalte sind mit Versicherungspolicen mehr als hinreichend versorgt. Immer mehr Vertreter versuchen daher, durch eine geschickte „Umdeckung“ – also den Abschluss eines neuen Vertrages als Alternative zu einer bestehenden Police – ihren Vertragsbestand deutlich zu erhöhen. Für Kunden lohnen sich solche Geschäfte jedoch nur selten.
In der AWA-Ausgabe Februar 2001 berichteten wir auf den Seiten 44 bis 46 über die oftmals niedrigen Beträge, die von deutschen Versicherungsgesellschaften auf fällige Lebensversicherungspolicen ausgezahlt werden. Aufgrund zahlreicher Leseranfragen zu diesem Thema bieten wir Ihnen heute Hilfestellung, wenn Sie die Versicherungsgesellschaft zum Verzicht auf die Einrede der Verjährung auffordern...
Aller wirtschaftlichen Unsicherheiten zum Trotz: Auch in diesem Jahr werden wieder annähernd 50 Millionen Deutsche verreisen – die meisten davon ins Ausland. Alle Jahre wieder stellt sich für den Urlauber die Frage nach der Zusammenstellung der Reisekasse. Denn mit richtiger Planung können Urlauber ihr Budget deutlich aufbessern.
Schadensersatz bei Vertragsbruch eines Auszubildenden – Ausbildung und Arbeit können nicht gleichgesetzt werdenLöst ein Auszubildender nach der Probezeit das Berufsausbildungsverhältnis durch Vertragsbruch vorzeitig, kann der Apothekenleiter Schadensersatz verlangen (§ 16 Abs. 1 Satz 1 Berufsbildungsgesetz), d. h. Ersatz der durch den Vertragsbruch verursachten Aufwendungen, die er nach den...